Zeit und Geld sparen stei­ner­pic­tu­re, Fotolia

1. März 2016, 11:48 Uhr

Zeit und Geld sparen Motorrad anmelden: Die Regeln für Sai­son­kenn­zei­chen

Wenn Sie Ihr Motorrad anmelden wollen, sollten Sie sich vorab genau informieren, welche Dokumente dafür nötig sind, damit der Behördengang erfolgreich verläuft. Um Zeit und Geld zu sparen, sollten Sie außerdem darüber nachdenken, ob ein Saisonkennzeichen für Ihr Motorrad sinnvoll ist.

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Motorrad anmelden: So geht es

Wie auch bei der Kfz-Zulassung für Ihr Auto müssen Sie die Zulassungsstelle aufsuchen, wenn Sie Ihr Motorrad anmelden wollen. Dafür benötigen Sie eine Versicherungsbestätigung, Ihren Personalausweis oder Reisepass und  die Zulassungsbescheinigung Teil I und II. Bei einer Erstanmeldung müssen Sie die EG-Typgenehmigung nachweisen. Wenn Ihr Motorrad bereits zugelassen ist und es sich um eine Ummeldung wegen eines Umzugs handelt, müssen Sie außerdem Ihre Kennzeichenschilder mitbringen, sofern Sie nicht innerhalb des Kreises umgezogen sind. Sie benötigen dann auch den Nachweis der letzten Hauptuntersuchung. Informieren Sie sich außerdem vorab über die anfallenden Kosten, die je nach Zulassungsbezirk variieren, und die genauen Anforderungen Ihrer Zulassungsstelle. Zum Beispiel verlangen einige Ämter bei der Anmeldung von gebrauchten Fahrzeugen den Kaufvertrag. Es ist auch möglich, einen Dritten mit dem Behördengang zu beauftragen. Er benötigt dann eine Vollmacht von Ihnen sowie seinen Personalausweis.

Advocard-VerkehrsrechtsschutzSai­son­kenn­zei­chen für das Motorrad bean­tra­gen

Da Motorräder in der Regel nur bei wärmeren Temperaturen gefahren werden, melden viele Kraftrad-Besitzer ihr Fahrzeug regelmäßig für den Winter ab, um für diesen Zeitraum Steuer und Versicherung zu sparen. Das bedeutet allerdings auch, dass sie zweimal im Jahr die Zulassungsstelle aufsuchen müssen. Einfacher wird es, wenn Sie ein Saisonkennzeichen für Ihr Motorrad beantragen. Darauf wird ein bestimmter Zeitraum vermerkt, in dem Sie das Motorrad fahren dürfen. Es muss sich dabei um mindestens zwei und maximal elf zusammenhängende Monate handeln. Außerhalb des festgelegten Zeitraums dürfen Sie das Kraftrad weder fahren noch an einem öffentlichen Ort parken. Andernfalls wird ein Bußgeld fällig und Ihr Versicherungsschutz erlischt. Wenn Sie allerdings ordnungsgemäß in einer Garage oder auf Ihrem eigenen Grundstück parken, das mit einer Hecke oder einem Zaun von der Straße getrennt ist, gilt der volle Schutz der Versicherung auch in dieser Zeit. Sie müssen allerdings weder Versicherungsbeiträge noch Kfz-Steuer zahlen.

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