non­ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on Ein Mann, der die Hand aus­streckt wie zur Begrüs­sung Gian­lu­caCi­ro­Tan­cre­di

27. November 2015, 17:48 Uhr

Es geht nicht nur darum, was Sie sagen Non­ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on – Kör­per­spra­che ist nicht zu unter­schät­zen

Nach einem saftigen Streit ist es mit einer einfachen Entschuldigung meistens nicht getan. Vor allem dann nicht, wenn die Entschuldigung wie ein beiläufiges „Sorry“ inklusive Augenrollen daherkommt. Neben der verbalen spielt nämlich die nonverbale Kommunikation eine wesentliche Rolle. Unsere Körpersprache sagt oft mehr als tausend Worte. Worauf Sie bei einer Entschuldigung achten sollten, haben wir Ihnen in unseren Top 5 der besten Entschuldigungen einmal zusammengefasst:

1. Lächeln Sie

Keine Frage, nach einem Streit ist das nicht immer leicht, aber probieren Sie es aus. Egal was Sie sagen, haben Sie dabei ein glückliches Lächeln im Gesicht, kommt es bei Ihrem Gegenüber gleich viel positiver an. Bei einem glücklichen Lächeln ist es wichtig, dass Ihre Augen mitlächeln – ziehen Sie nicht nur die Mundwinkel nach oben. Mit einer freundlichen Miene wirkt Ihre Entschuldigung ehrlich und bei Ihrem Gegenüber wird sogar das Glückshormon Dopamin erzeugt

2. Neigen Sie den Kopf leicht zur Seite

Halten Sie Ihren Kopf gerade und schauen der anderen Person direkt in die Augen, wirkt das zwar selbstbewusst, aber auch provokant. Wie ein Gesichtsausdruck interpretiert wird, hängt maßgeblich vom Neigungswinkel unseres Kopfes ab. Neigen Sie ihren Kopf nur ein paar Grad zur Seite und setzen dann noch ein Lächeln auf, ist der Streit sicherlich schon halb vergessen. Aber Vorsicht, über nonverbale Kommunikation senden Sie auch Signale, die wir manchmal trotz krampfhafter Konzentration gar nicht senden möchten: Wenn Sie Ihren Kopf zu schief legen und die Augen nicht mitlächeln (siehe Punkt 1), wirkt Ihre Entschuldigung schnell unehrlich.

3. Nicht die Arme verschränken

In Konfliktsituationen werden verschränkte Arme häufig als ein ablehnendes Signal interpretiert. Sie deuten Verwundbarkeit, Schwäche und schlechte Laune an. Eine offene Körperhaltung ist aber nicht nur nach einem Streit wichtig. Auch in entscheidenden Gesprächen, wie in einem Vorstellungsgespräch oder während einer Gehaltsverhandlung, soll die nonverbale Kommunikation das Gesagte unterstützen.

4. Berühren und beruhigen Sie

Wenn Sie nach einem Streit wirklich das Kriegsbeil begraben möchten, dann kann eine leichte Berührung Wunder bewirken. Auch Berührungen sind Teil der nonverbalen Kommunikation. Legen Sie Ihrem Gegenüber die Hand auf die Schulter oder auf den Oberarm, während Sie sich entschuldigen und halten Sie dabei freundlichen Blickkontakt. Auch eine Umarmung ist manchmal Gold wert, wenn das Verhältnis beider Streitgegner es erlaubt. Oft sind die Gemüter nach dem Streit noch erhitzt – Körperkontakt beruhigt.

5. Geruch – Backen oder Kochen

Der Duft eines frisch gebackenen Kuchens ist zwar kein direkter Ausdruck der Körpersprache, aber trotzdem sind Gerüche Teil der nonverbalen Kommunikation. Wer sich mit einem selbstgemachten Törtchen oder einem edlen Abendessen bei seinem Streitgegner entschuldigen möchte, der kann den kulinarischen Hochgenuss nutzen, um den Streit zu beenden. Getreu dem Motto: Taten sagen mehr als Worte. Mit gutem Essen und heimeligen Gerüchen verbinden wir Geborgenheit und Liebe – eine gute Basis, um sich für einen Streit zu entschuldigen.

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