Nur mit Begleit­per­son Alexander Raths, Fotolia

8. Mai 2015, 7:04 Uhr

Nur mit Begleit­per­son Füh­rer­schein mit 17: Dies sollten Sie wissen

Autofahren in Deutschland ist nicht nur Volljährigen erlaubt: Der Führerschein mit 17 macht es möglich. Das Konzept erlaubt den Führerscheinerwerb für die Klassen B und BE auch für unter 18-Jährige. Der Streitlotse erklärt, welche Voraussetzungen hierfür gelten und was begleitetes Fahren genau meint. Wer am Steuer auf der sicheren Seite sein will, sollte sich mit einer Verkehrs-Rechtsschutzversicherung absichern.

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Fahr­schul­aus­bil­dung mit 16 möglich

Jugendliche dürfen bereits sechs Monate vor Vollendung des 17. Lebensjahres eine Fahrausbildung in einer Fahrschule beginnen. Der Führerschein mit 17 ist dabei auf die Klassen B und BE beschränkt. Hierfür muss ein Antrag gestellt werden, dem die Erziehungsberechtigten via Einverständniserklärung zustimmen müssen. Nach Vollendung des 17. Lebensjahres dürfen Jugendliche dann in Begleitung eines Erwachsenen mit Führerschein Auto fahren. Eine Voraussetzung für begleitetes Fahren ist, dass die Begleitperson im Auto auch im Führerschein des Jugendlichen eingetragen ist. Es können mehrere Personen in dem Dokument aufgeführt werden – oft handelt es sich dabei um Eltern oder ältere Geschwister.

Beglei­te­tes Fahren: Wis­sens­wer­tes zum Füh­rer­schein mit 17

Jugendliche können die theoretische Führerscheinprüfung frühestens drei Monate vor Beendigung des 17. Lebensjahres ablegen, die praktische Führerscheinprüfung einen Monat vor dem 17. Geburtstag. Den Führerschein mit 17 gibt es übrigens nicht im Scheckkartenformat – es wird eine Prüfbescheinigung ausgestellt. Ab dann beginnt auch die zweijährige Probezeit gemäß § 2a StVG. Das Fahren in Begleitung eines Erwachsenen mit Führerschein ist dann bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Pflicht. Wichtig zu wissen: Der Führerschein mit 17 gilt nur in Deutschland und Österreich. In anderen Ländern wird das Dokument nicht anerkannt – das Fahren mit 17 ist im Ausland daher strafbar.

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