Urlaub clever planen tunedin, Fotolia

13. Mai 2015, 10:26 Uhr

Urlaub clever planen Brü­cken­tag: Welche Rechte haben Arbeit­neh­mer?

Erster Mai, Christi Himmelfahrt – das Frühjahr wartet jedes Jahr mit einigen Feiertagen auf und bietet Arbeitnehmern Chancen, an einem Brückentag frei zu nehmen. Wäre da nur nicht der Chef, der sich querstellt. Ob Sie als erwerbstätige Person Anspruch auf einen Brückentag haben sowie Grundsätzliches zum Urlaubsrecht, verrät der Streitlotse-Ratgeber.

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Bun­des­ur­laubs­ge­setz garan­tiert zusam­men­hän­gen­den Urlaub

Clevere Brückenbauer sparen Urlaubstage, indem Sie die Tage nach oder vor gesetzlichen Feiertagen für Ihre Urlaubsplanung nutzen. Doch diese muss immer zuerst mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden. Denn: Nur weil Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt Urlaub nehmen möchten, wird dieser nicht automatisch gewährt.

Warum umfassender Rechtsschutz eine gute Idee ist!

Gemäß Bundesurlaubsgesetz (BurlG) haben Beschäftigte bei einer Sechs-Tage-Woche Anspruch auf mindestens 24 Tage Jahresurlaub – bei einer Fünf-Tage-Woche dürfen Sie mindestens 20 Tage Urlaub nehmen. Im BurlG ist außerdem das Recht auf zusammenhängenden Urlaub verankert. Mit dieser Regelung soll gewährleistet werden, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen einmal im Jahr für mindestens zwei Wochen am Stück Urlaub gewährt.  Planen Sie Ihren Urlaub über einen Zeitraum, in den ein Feiertag wie Christi Himmelfahrt fällt, können Sie einen Urlaubstag sparen. Oder aber Sie nutzen den Brückentag für ein verlängertes Wochenende.

Kein Anspruch auf Brü­cken­tag

Ob Ihr Chef den gewünschten Brückentag genehmigt, ist eine andere Frage. Grundsätzlich haben Arbeitnehmer kein Recht auf Brückentage. Da in der Regel mehrere Kollegen an Brückentagen Urlaub nehmen möchten, muss der Arbeitgeber die betrieblichen Interessen und die Interessen anderer Arbeitnehmer bei der Vergabe der begehrten Urlaubstage berücksichtigen. Kollegen mit Kindern wird dabei häufig der Vortritt gelassen – insbesondere wenn an diesem Tag die Schulen geschlossen sind, informiert die "Süddeutsche Zeitung". In der Regel sind Arbeitgeber darum bemüht, jedem Kollegen einmal an einem Brückentag frei zu geben: Sind Sie beispielsweise in den Genuss gekommen, den Brückentag nach Neujahr zu nehmen, darf Ihr Kollege am Tag nach Christi Himmelfahrt seine Arbeit ruhen lassen.

Fühlen Sie sich ungerecht behandelt oder ein schwelender Konflikt mit Ihrem Arbeitgeber lässt sich nicht beilegen, kann ein Berufs-Rechtsschutz hilfreich sein.

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