Stra­ßen­schild: Parken auf dem Gehweg erlaubt B. Wylezich, Fotolia

22. Januar 2020, 8:00 Uhr

Geh­weg­par­ken nicht immer illegal Ist das Parken auf dem Gehweg erlaubt?

Der Gehweg ist nur für Fußgänger gedacht, damit diese sich beim Passieren keine Sorgen um Fahrzeuge machen müssen. Das Parken auf dem Gehweg ist entsprechend für Auto, Motorrad und Co. verboten. Wer sich dem widersetzt, riskiert ein Bußgeld.

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Parken auf dem Gehweg: Diese Bußgelder drohen

Fußgänger, insbesondere Kinder, Ältere und Gehbehinderte, werden einem hohen Risiko ausgesetzt, sobald sich Fahrzeuge auf den Gehweg bewegen. Daher drohen Buß- beziehungsweise Verwarnungsgelder (Stand: Januar 2020):

  • Das Parken auf dem Gehweg – ebenso wie auf Radwegen – wird laut Buß­geld­ka­ta­log mit 55 Euro geahndet.
  • Steht das Fahrzeug länger als eine Stunde dort, werden 70 Euro fällig, hinzu kommt ein Punkt in Flensburg. Dieselben Kon­se­quen­zen drohen auch bei kürzerer Parkdauer, wenn das Fahrzeug eine Behin­de­rung
  • Entsteht durch das abge­stell­te Fahrzeug eine Gefähr­dung, beträgt das Bußgeld 80 Euro, hinzu kommt ein Punkt.

Bei einer Sachbeschädigung beträgt das Bußgeld 100 Euro, hinzu kommt ebenfalls ein Punkt.  Mehr Informationen zum Thema Verkehrsrechtsschutz

Ver­kehrs­zei­chen 315 lega­li­siert Geh­weg­par­ken

Das Parken auf Gehwegen kann erlaubt sein, vorausgesetzt, das Verkehrszeichen 315 gestattet es. Das Schild zeigt bildlich an, wie geparkt werden darf – ob mit zwei oder vier Rädern auf dem Gehweg. Dabei darf in der Regel nur mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 2,8 Tonnen geparkt werden. In § 12 Absatz 4a Straßenverkehrsordnung (StVO) heißt es außerdem: "Ist das Parken auf dem Gehweg erlaubt, ist hierzu nur der rechte Gehweg, in Einbahnstraßen der rechte oder linke Gehweg, zu benutzen."

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