Urlaubs­an­spruch bei Kündigung: Dies steht Ihnen zu Minerva Studio, Fotolia

21. Januar 2015, 16:32 Uhr

Stichtag 30. Juni Urlaubs­an­spruch bei Kündigung: Dies steht Ihnen zu

Die meisten Arbeitnehmer wissen, wie viele Tage Urlaub sie jährlich haben. Doch wie sieht es mit dem Urlaubsanspruch bei Kündigung aus? Was passiert mit den verbliebenen Urlaubstagen im Falle einer Kündigung? Entscheidend ist hier der Zeitpunkt der Kündigung. Um Streit mit Vorgesetzten zu vermeiden, sollten Sie Ihre Rechte kennen.

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Stichtag 30. Juni für Urlaubs­an­spruch bei Kündigung

Wenn ein Arbeitsverhältnis endet – egal ob durch die eigene Kündigung oder die Kündigung vonseiten des Arbeitgebers – besteht in der Regel ein anteiliger Anspruch auf Urlaub. Wer beispielsweise noch vier Monate des laufenden Jahres in seinem Job tätig war, kann vier Zwölftel seines vertraglichen Jahresurlaubs einfordern. Der 30. Juni gilt hier als eine Art Stichtag für den Anspruch auf Resturlaub: Er definiert die Jahreshälfte. Endet der Job nach diesem Tag, kann der gekündigte Arbeitnehmer seinen gesamten Jahresurlaub nehmen. Dies zählt für alle Mitarbeiter, die länger als sechs Monate im Unternehmen beschäftigt sind.

Kann Rest­ur­laub auch aus­ge­zahlt werden?

Wenn die restlichen Urlaubstage bis zum Verlassen der Firma nicht vom Arbeitnehmer genommen werden können, steht der Arbeitgeber in der Pflicht, den Rest auszuzahlen. Dies gilt unabhängig davon, wer das Arbeitsverhältnis aufgelöst hat. Wenn Ihr Chef Ihnen dieses Recht nicht einräumen will, sollten Sie ruhig und freundlich auf ihn zugehen und ihm die Sachlage erklären.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Urlaub und speziell zur Frage: Darf Resturlaub auf das neue Jahr übertragen werden?

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema: Urlaubsanspruch

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