Schritt aus den Schulden P. Wylezich, Fotolia

13. Mai 2015, 13:20 Uhr

Schritt aus den Schulden Pri­vat­in­sol­venz anmelden: Dies sollten Sie wissen

Wollen Sie Privatinsolvenz anmelden, sollten Sie sich diesen Schritt zuvor gut überlegt haben, da einige Einschränkungen damit einhergehen. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, sich vorher genau bei einem Experten zu informieren. Grundsätzlich können alle Privatpersonen Privatinsolvenz anmelden und ihren finanziellen Schwierigkeiten so entgegenwirken. Wichtig ist, dass alle Unterlagen gut geordnet vorliegen – es müssen alle wirtschaftlichen und persönlichen Informationen offengelegt werden.

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Pri­vat­in­sol­venz anmelden: Antrag beim Amts­ge­richt stellen

Um Insolvenz zu beantragen, müssen Sie sich an das zuständige Amtsgericht wenden. Unerlässlich ist das Mitbringen aller nötigen Unterlagen. Dazu gehören alle Angaben zu Ihrem Vermögen und Einkommen, da festgestellt werden muss, ob Sie wirklich zahlungsunfähig sind, beziehungsweise unmittelbar von einer Zahlungsunfähigkeit bedroht sind.

Als Nachweis dienen hier beispielsweise Einkommensnachweise, Rechnungen und Kontoauszüge. Auch müssen Sie bei der Antragsstellung einen Verfahrensbevollmächtigten wie etwa einen Schuldnerberater oder einen Anwalt angeben, der einen Nachweis darüber ausfüllt, dass eine außergerichtliche Einigung bereits gescheitert ist.

Abtre­tungs­er­klä­rung muss aus­ge­füllt werden

Zu den oben genannten Nachweisen müssen Sie für die Insolvenz auch eine Abtretungserklärung ausfüllen. Mit diesem Schritt erklären Sie sich dazu einverstanden, dass sämtliches Einkommen, welches oberhalb des Existenzminimums verdient wird, zur Schuldentilgung verwendet werden darf. Über weitere Unterlagen und Angaben, die gegebenenfalls vonnöten seien können, informiert Sie das Amtsgericht oder Ihr Verfahrensbevollmächtigter.

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