Phishing-Mails sehen täuschend echt aus adiruch na chiangmai, Fotolia

23. August 2017, 8:56 Uhr

Bleiben Sie skeptisch Phishing-Mails: So fallen Sie nicht darauf herein

Mit Phishing-Mails versuchen Kriminelle seit Jahren, auf virtuellem Wege an wertvolle Daten zu kommen. Mittlerweile sehen viele dieser E-Mails täuschend echt aus. Bleiben Sie aufmerksam, um nicht zum Opfer zu werden. Erfahren Sie hier, worauf Sie achten sollten und wo Sie Phishing-Mails melden können.

Wir kämpfen für Ihre Rechte. >>

Über­prü­fen Sie die Schreib­wei­sen

Einige Phishing-Mails erkennen Sie leicht an schlechter Grammatik oder kyrillischen Sonderzeichen. Bei anderen müssen Sie genauer hinschauen: Manchmal sieht der Link, den Sie anklicken sollen, auf den ersten Blick aus wie die Webadresse Ihrer Bank. Bei näherem Hinsehen erkennen Sie aber Buchstabendreher oder -dopplungen. Wenn schon der Betreff merkwürdig aussieht, sollten solche Phishing-Mails gar nicht erst geöffnet werden.

Klicken Sie keine Links an

Die sicherste Methode ist, generell keine Links aus E-Mails zu öffnen. Auch dann nicht, wenn der Absender scheinbar vertrauenswürdig ist – denn Betrüger kapern mitunter ganze E-Mail-Konten zum Versenden ihrer Betrugspost. Um zu überprüfen, wohin ein Link führt, gleiten Sie mit dem Mauszeiger über den Link, ohne zu klicken. Unten links am Bildschirmrand sehen Sie, wohin der Klick Sie führen würde. Klicken Sie nichts an, was verdächtig aussieht.

Rufen Sie keine Tele­fon­num­mern an

Wenn Sie per E-Mail aufgefordert werden, eine Telefonnummer anzurufen, handelt es sich vermutlich um eine Phishing-Mail, denn offizielle Stellen versenden wichtige Unterlagen per Post. Wenn Sie die Nummer aus der E-Mail anrufen, wird man wahrscheinlich über das Telefon versuchen, Ihnen Ihre Bankverbindung und TAN zu entlocken.

Wenn Sie zu schnellen Aktionen gedrängt werden, handelt es sich ziemlich sicher um eine Phishing-Mail. Vor allem, wenn gleichzeitig mit kostenlosen Angeboten gelockt wird.

Hier können Sie Phishing-Mails melden

Wenn Sie Phishing-Mails melden möchten, können Sie das bei der Polizei oder der Verbraucherzentrale tun. Viele große Firmen haben auch eigene Abteilungen, die sich mit Phishing und Spoofing befassen, weil Betrüger ihre Mails immer wieder als elektronische Post von großen, vertrauten Marken tarnen. Spoofing kommt vom englischen Wort "spoof" das "jemandem etwas vormachen" bedeutet.

Artikel teilen

Bitte lesen Sie zu dem Inhalt auch unsere Rechtshinweise.

So einfach ist Rechts­schutz

Ein Rechtsstreit, ganz gleich in welchem Bereich, kommt oft unverhofft. Darum hat ADVOCARD mit dem 360°-Rechtsschutz einen besonders leistungsstarken Rundumschutz geschaffen.

Mehr erfahren

Mediation

Vertragen statt klagen: mit Mediation rechtliche Konflikte ohne Gerichts­ver­fahren lösen.

Strei­tatlas

Streit in Berlin? Zoff in München? Der interaktive Atlas zeigt, wo die deutschen Streithähne leben.

ADVOCARD-Service

Kompetente Beratung und professionelle Unterstützung rund um die Uhr.