Elek­tro­au­to-Prämie: Umwelt­bo­nus-Anspruch geltend machen. Ein Elek­tro­au­to hängt an einer Lade­sta­ti­on. Björn Wylezich, Fotolia

29. August 2016, 8:36 Uhr

För­der­be­din­gun­gen Elek­tro­au­to-Prämie: Umwelt­bo­nus-Anspruch geltend machen

Mit einer Elektroauto-Prämie fördern Bund und Autohersteller seit Anfang Juli 2016 den Kauf von neuen Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Offiziell wird die Prämie als Umweltbonus bezeichnet. Bis zu 4.000 Euro gibt es pro Fahrzeug. Lesen Sie, wer darauf Anspruch hat und wie Sie die Förderung beantragen können.

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Für diese Autos gibt es die Elek­tro­au­to-Prämie

Die Elektroauto-Prämie beträgt 4.000 Euro für ein reines Elektroauto mit Batteriebetrieb oder Brennstoffzelle und 3.000 Euro für ein Plug-in-Hybridfahrzeug, das sowohl einen Verbrennungs- als auch einen Elektromotor besitzt und über die Steckdose aufgeladen wird. Bund und Hersteller zahlen die Prämie für die umweltfreundlichen Autos je zur Hälfte. Bedingung für die Förderung ist daher außerdem, dass der Hersteller bei dem Programm mitmacht. Dies erfahren Sie zum Beispiel bei Ihrem Autohändler.

Weitere Voraussetzungen: Das Auto muss am 18. Mai 2016 oder später neu gekauft worden sein und darf laut Listenpreis nicht mehr als 60.000 Euro gekostet haben. Teurere Autos sind von der Förderung ausgeschlossen. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine sind antragsberechtigt.

Umwelt­bo­nus bean­tra­gen: So gehen Sie vor

RechtsschutzWenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie die Elektroauto-Prämie beantragen. Auf den Internetseiten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Sie ein entsprechendes Formular ausfüllen. Sobald Sie vom BAFA einen positiven Bescheid erhalten haben, müssen Sie diesen im nächsten Schritt zusammen mit der Rechnung über den Kauf des Autos und Ihren Zulassungspapieren in einem Antragsportal hochladen. Auf der Rechnung muss vermerkt sein, dass die Hälfte der Prämie bereits vom Kaufpreis abgezogen wurde – das ist der Anteil am Umweltbonus, den der Hersteller zahlt.

1,2 Mil­li­ar­den Euro im För­der­topf

Die Bundesregierung schätzte bei Einführung der Prämie nach eigenen Angaben, dass die Fördermittel für den Umweltbonus etwa bis 2019 reichen werden. Bis zum 30. Juni 2019 ist dementsprechend die Förderperiode angesetzt. 1,2 Milliarden Euro stehen insgesamt zur Verfügung, davon 600 Millionen aus Bundesmitteln. Damit können laut Regierung bis zu 400.000 Fahrzeuge gefördert werden.

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