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13. Oktober 2015, 11:54 Uhr

Sicher im Netz unterwegs Datenklau beim Online-Shopping: Wenn andere auf Ihre Kosten einkaufen

Sie erhalten plötzlich Rechnungen für Waren, die Sie nie bestellt haben – möglicherweise ein Hinweis auf Datenklau im Netz. Was Sie bei Identitätsmissbrauch tun können und wie Sie Ihre Daten beim Online-Shopping am besten schützen, lesen Sie hier.

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Iden­ti­täts­miss­brauch im Netz – was nun?

Identitätsmissbrauch kann im Internet auf verschiedene Arten geschehen. Kriminelle verschaffen sich etwa Zugang zu E-Mail-Konten oder Profilen in sozialen Netzwerken und geben sich als der Inhaber aus, häufig mit dem Ziel, in seinem Namen teure Waren zu bestellen. Diese werden dann bei der Zustellung abgefangen, auf der Rechnung bleibt der betrogene Kunde jedoch sitzen.

Stellen Sie einen Identitätsmissbrauch fest, sollten Sie dies sofort dem betreffenden Versandunternehmen melden und bei der Polizei Anzeige erstatten. Bei rechtlichen Fragen kann Sie auch ein Anwalt unterstützen. Zahlungsaufforderungen von Inkassounternehmen sollten Sie per Einschreiben widersprechen und dabei auf den Datenklau und Ihre Anzeige bei der Polizei verweisen. Anschließend sollten Sie auch Ihren Rechner auf Viren und Trojaner überprüfen lassen, um durch möglicherweise eingeschleuste Schadsoftware nicht erneut einem Datenklau zum Opfer zu fallen. Ändern Sie alle Ihre Passwörter und überprüfen Sie in der Folgezeit Ihre Kontoauszüge regelmäßig auf unrechtmäßige Abbuchungen, gegen die Sie gleich Widerspruch einlegen sollten.

So sichern Sie sich gegen Datenklau ab

Einen hundertprozentigen Schutz vor Datenklau im Netz gibt es leider nicht. Einige Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie jedoch beherzigen, um Tätern den Identitätsmissbrauch so schwer wie möglich zu machen: Melden Sie sich bei verschiedenen Online-Shops mit unterschiedlichen E-Mail-Adressen an oder verwenden Sie zumindest überall ein anderes Passwort. Seien Sie im Netz generell vorsichtig und wägen Sie genau ab, wo Sie welche Daten öffentlich preisgeben – insbesondere in sozialen Netzwerken. Wird Ihnen als Abfrage bei vergessenen Daten eine Sicherheitsfrage angeboten, sollten Sie eine Frage wählen, deren Antwort sich nicht einfach per Suchmaschine im Internet finden lässt.

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Vorsicht vor Phishing!

Erhalten Sie E-Mails, in denen Sie aufgefordert werden, einen Link anzuklicken und dort Ihre Bankverbindung oder sonstige persönliche Daten anzugeben, sollten Sie diese sofort löschen. Diesen Trick – sogenanntes Phishing – verwenden Kriminelle, um mithilfe gefälschter, aber täuschend echt aussehender Internetseiten an Ihre Daten zu gelangen. Wenden Sie sich sicherheitshalber direkt an Ihre Bank oder an das Unternehmen, von dem Sie vermeintlich die E-Mail erhalten haben, und erkundigen Sie sich, was es damit auf sich hat. So wird auch das Unternehmen darauf aufmerksam, dass in seinem Namen Datenklau betrieben wird, und kann andere Kunden warnen.

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