Eides­statt­li­che Erklärung für Bache­lor­ar­beit und Co.: Gruppe junger Frauen arbeitet an Laptops Dan Race, Fotolia

7. September 2015, 14:52 Uhr

Schummeln verboten Eides­statt­li­che Erklärung für Bache­lor­ar­beit und Co: Was Studenten wissen sollten

Von Guttenberg bis Schavan: Da es bei wissenschaftlichen Arbeiten immer häufiger zu Plagiaten kommt, verlangen viele Universitäten eine eidesstattliche Erklärung für Hausarbeit, Bachelorarbeit und Co. Damit bindet sich der Verfasser rechtlich an die Richtigkeit seiner Erklärung, dass er die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt hat. Sollte sich dies als falsch erweisen, drohen ernste Konsequenzen.

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Eides­statt­li­che Erklärung für wis­sen­schaft­li­che Arbeit ist rechtlich bindend

Das Abgeben einer eidesstaatlichen Erklärung für Hausarbeit und andere wissenschaftliche Arbeiten ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer Aussage auf diese Weise festgehalten haben und dennoch Teile aus anderen Arbeiten abschreiben oder aus dem Internet kopieren, hat dies ernste Konsequenzen.  Nicht nur, dass Ihre Arbeit mit "nicht ausreichend" benotet werden kann, sogar eine Exmatrikulation kann drohen.

Tipps für die eides­statt­li­che Erklärung in Ihrer Bache­lor­ar­beit

In der Regel beinhaltet die eidesstattliche Erklärung für Bachelorarbeiten, Hausarbeit und Co folgende Punkte:

  • Die Arbeit wurde selbst­stän­dig und ohne andere als die ange­ge­be­nen Hilfs­mit­tel verfasst.
  • Alle Fremd­quel­len und von anderen Autoren ver­fass­ten Inhalte sind auch als solche gekenn­zeich­net. Dies gilt nicht nur für wort­wört­lich, sondern auch für sinngemäß wie­der­ge­ge­be­ne Passagen.
  • Die Arbeit wurde noch keiner anderen Prü­fungs­be­hör­de vorgelegt.

Die eideststattliche Erklärung wird in der Regel an den Anfang oder das Ende der Hausarbeit gehängt oder separat angeführt. Beachten Sie dazu die Regeln Ihrer Fakultät. Für Sie als Student ist es wichtig, dass Sie sich genau an die Zitiervorschriften Ihres Fachbereichs halten. Kontrollieren Sie die Richtigkeit Ihrer Quellenangaben lieber einmal zu oft als einmal zu wenig. Vergessene Fußnoten können nicht nur zu schlechten Noten, Exmatrikulation oder Aberkennung des akademischen Grades führen, sondern damit auch Ihre weitere berufliche Laufbahn erheblich einschränken.

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