Die meisten Rechtsstreitigkeiten im Bereich Verkehr entstehen nach Unfällen © WONG SZE FEI, Fotolia

Der große Streitatlas 2017 Stra­ßen­ver­kehr: Männer fahren leichter aus der Haut

Beim Streitatlas 2017 fallen 27,9 Prozent der untersuchten Rechtsstreitigkeiten aus dem Jahr 2016 in den Bereich Verkehrsrecht. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Rechtsstreitigkeiten nach Verkehrsunfällen entstehen. Doch auch Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung sind oft Auslöser für einen Rechtsstreit.

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Ver­kehrs­un­fäl­le sind Streit­ur­sa­che Nummer eins 

Der Verkehrsunfall ist mit einem Anteil von 36,7 Prozent die häufigste Ursache für Rechtsstreitigkeiten. Und Männer sind im Bereich Straßenverkehr am häufigsten in Konflikte verwickelt. 30,6 Prozent aller Streitfälle drehen sich bei ihnen um einen Verkehrsstreit. Bei den Frauen sind es dagegen nur 22,4 Prozent. Demnach zeigen sich die Männer konfliktfreudiger als die Frauen, doch wer kann besser Auto fahren?

Fahr­küns­te der Männer und Frauen im Vergleich

Eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes hat ergeben, dass Frauen seltener Urheber eines Vergehens im Straßenverkehr sind. Nur 53,4 Prozent der Straßenverkehrsteilnehmerinnen, die in einen Autounfall verwickelt sind, sind auch dessen Verursacher. Während es bei den Männern 56,9 Prozent sind, die sich verantwortlich zeigen müssen. Im Bereich Autounfall dreht sich das Verhältnis erst jenseits der 65. Dann verursachen mehr Frauen einen Unfall, während bei den Jüngeren von den Männern ein deutlich höheres Risiko ausgeht.

Wenn man Verkehrsunfälle gesamt betrachtet, verursachen, laut Statistischem Bundesamt,  Männer nicht nur häufiger einen Unfall, wenn ein PKW das Verkehrsmittel der Wahl ist. Auch als Radfahrer oder Fußgänger sind sie öfter verantwortlich für einen Unfall. Lediglich wenn ein Motorrad das beteiligte Fahrzeug ist, sind es die Frauen, die mit 56,4 Prozent häufiger in der Verantwortung stehen als die Männer mit 51,7 Prozent.

Raser und Auto­käu­fer vor Gericht

Neben Verkehrsunfällen kommt es wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen außerdem oft zu einem Rechtsstreit 32,7 Prozent. Damit erreicht diese Ursache auch im Gesamtvergleich dieses Bereichs den zweiten Platz. 16,3 Prozent der Verkehrsstreitfälle machen Mängel beim Autokauf aus. Hier kann es zum Beispiel Ärger geben, wenn sich ein als unfallfrei angebotener Gebrauchtwagen im Nachhinein als Unfallfahrzeug herausstellt.

Insgesamt fallen 27,9 Prozent der untersuchten Rechtsstreitigkeiten aus dem Jahr 2016 auf das Verkehrsrecht. Im Vergleich zu den Ergebnissen aus 2014 bedeutet das einen Zuwachs um 3,2 Prozent.

 

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