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Faktencheck: Wenn Staat und Geheimdienste machtlos sind – Was Betroffene von Cyber-Attacken spätestens ab jetzt wissen müssen

Hamburg, 23. Mai 2017 – Sie heißen „ILOVEYOU“, „Melissa“, „Duqu“ oder aktuell „WannaCry“. Hinter diesen vermeintlich harmlosen Namen verbergen sich gefährliche Computerviren. Vor globalen Hackerangriffen sind heute weder Unternehmen noch Privatpersonen sicher, wie der jüngste – und sicher nicht letzte – Angriff von  „WannaCry“ verdeutlichte. Ob Bahnhöfe, Fabriken oder Krankenhäuser – nur ein einziger unbedachter Klick oder ein nicht aktualisiertes Betriebssystem – und schon breitet sich ein übler Verschlüsselungstrojaner im privaten Computer oder sogar im gesamten Firmennetzwerk aus. ADVOCARD klärt betroffene Arbeitnehmer und Privatpersonen über ihre Rechte auf und liefert nützliche Hinweise, wie man sich vor solchen Attacken am besten schützen kann.

Das Ausmaß des jüngsten Angriffs

Das Virus „WannaCry“ vom 12. Mai hat unter anderem das britische Gesundheitssystem hart getroffen. Die IT-Systeme in mehreren Kliniken wurden lahmgelegt. Ähnliche Angriffe gab es auf über 230.000 Computern in 150 Ländern. Die weltweite Cyberattacke traf darüber hinaus Behörden und Unternehmen, ganze Produktionsstraßen waren außer Funktion. Aber auch Einzelpersonen wurden erheblich geschädigt. Das Virus befiel das Windows-Betriebssystem, verschlüsselte Daten und verlangte für die Entschlüsselung eine Lösegeldzahlung. Dabei nutzten die Angreifer einfach eine Sicherheitslücke in dem System.

Tipp: Niemals die Erpresser bezahlen!

„Besteht der Verdacht, dass die eigenen, privaten Daten bei größeren Cyber-Attacken – wie im aktuellen Fall – aus einem der betroffenen Unternehmen gestohlen wurden, kann man im ersten Schritt Auskunft beim entsprechenden Unternehmen verlangen. Zudem sollte dieser Verdacht auch der Polizei mitgeteilt und Anzeige erstattet werden“, so Antje Greschak, Juristin bei ADVOCARD. Darüber hinaus kann man erstmal wenig tun, außer dafür Sorge zu tragen, dass das Virus sich nicht auf weitere Endgeräte ausbreitet. „Wichtig ist, dass man nicht auf die Forderung der Erpresser eingeht und Lösegeld zahlt – im Zweifel bekommt man dadurch seine Daten nämlich auch nicht wieder.“

ADVOCARD bietet passenden Schutz an

Mit der Unsicherheit wächst auch der Bedarf nach adäquaten Schutzmaßnahmen, mit denen sich Internetnutzer gegen Datenmissbrauch und Cyberkriminalität absichern können – und glücklicherweise ist man Virensoftwares nicht ganz schutzlos ausgeliefert. ADVOCARD bietet zusammen mit einem spezialisierten Dienstleister einen umfassenden Identitätsschutz im ADVOCARD-360°-Privatrechtschutz und im Internet-Rechtsschutz an. Damit können Nutzer hochsensible Daten wie beispielsweise Namen, Kreditkartennummern und E-Mail-Adressen unter “rund-um-die-Uhr-Bewachung” stellen, sodass Datenmissbrauch auffällt und der Geschädigte direkt informiert werden kann. Um das Risiko vor Viren von vornherein zu minimieren, können nachfolgende Tipps helfen.

5 Tipps, den eigenen Rechner zu schützen:

  1. Backups erstellen, um wichtige Daten zu sichern
  2. Das Betriebssystem immer mit den neuesten Updates versorgen
  3. Ein aktuelles Antivirusprogramm nutzen, das Viren sofort erkennt und bekämpft
  4. Einen Webbrowser verwenden, der eine schnelle Versorgung mit Sicherheitsupdates bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken anbietet
  5. Als Faustregel, wenn man sich unsicher ist: Eine Mail nicht öffnen, sondern löschen

 

Mehr Rat, News und Lösungen zu verschiedensten Fragen rund um das Thema Streit und Rechtsschutz finden Sie auf dem Streitlotsen von ADVOCARD.

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