{"id":9019,"date":"2015-11-17T17:42:01","date_gmt":"2015-11-17T16:42:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/urteil-kostenlose-verpflegung-kein-geldwerter-vorteil\/"},"modified":"2015-12-22T17:34:27","modified_gmt":"2015-12-22T16:34:27","slug":"urteil-kostenlose-verpflegung-kein-geldwerter-vorteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/urteil-kostenlose-verpflegung-kein-geldwerter-vorteil\/","title":{"rendered":"Urteil: Kos\u00adten\u00adlo\u00adse Ver\u00adpfle\u00adgung kein geld\u00adwer\u00adter Vorteil"},"content":{"rendered":"<p>Erhalten Mitarbeiter auf einer Offshore-Plattform vom Arbeitgeber&nbsp;kostenlose&nbsp;Verpflegung, so ist dies unter bestimmten Umst\u00e4nden kein&nbsp;geldwerter Vorteil und daher auch nicht steuerpflichtig. Das hat das Finanzgericht (FG) Hamburg <a title=\"Warum Rechtsschutz?\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/warum-rechtsschutz.html\" target=\"_blank\">entschieden<\/a> (AZ 2 K 54\/15).<\/p>\n<p><a title=\"ADVOCARD Berufs-Rechtsschutz\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/berufs-rechtsschutz.html\" target=\"_blank\">Streit mit dem Arbeitgeber? Ein Berufs-Rechtsschutz kann helfen. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p>Die Richter gaben damit der Klage eines Windparkbetreibers statt, der&nbsp;Mitarbeiter auf Offshore-Plattformen besch\u00e4ftigt. Die Schichten dauern jeweils 14 Tage, an denen die Mitarbeiter je 12 Stunden arbeiten. Vor Ort besteht f\u00fcr sie aufgrund der beengten r\u00e4umlichen Situation keine M\u00f6glichkeit, eigene Lebensmittel zu k\u00fchlen oder sich selbst Mahlzeiten zuzubereiten. Daher hat der <a title=\"Weitere Themen rund um Arbeit und Karriere\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/kategorie\/arbeit-und-karriere\/\" target=\"_blank\">Arbeitgeber<\/a> eine Cateringfirma beauftragt, die die ben\u00f6tigten Lebensmittel anliefert. Pro Person und Essen zahlt der Windparkbetreiber daf\u00fcr rund 21,50 Euro. Dies sei ein geldwerter Vorteil f\u00fcr die Angestellten, hatte das zust\u00e4ndige Finanzamt Hamburg befunden \u2013 und wollte das&nbsp;Unternehmen daf\u00fcr zur Zahlung von Lohnsteuer heranziehen, das daraufhin <a title=\"Arbeitgeber-Rechtsschutz von ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/arbeitgeber-rechtsschutz.html\" target=\"_blank\">geklagt<\/a> hatte.<\/p>\n<p>Das FG Hamburg bewertete die vom Arbeitgeber zur Verf\u00fcgung gestellte Verpflegung in diesem Fall jedoch nicht als steuerpflichtigen Sachbezug. Als Sachbez\u00fcge gelten etwa kostenlose&nbsp;Dienstwohnungen, Firmenwagen und in bestimmten F\u00e4llen auch Verpflegung. Die Arbeitsumst\u00e4nde und die r\u00e4umliche Situation auf der Offshore-Plattform lie\u00dfen jedoch keine andere Form der Verpflegung zu, so die Richter. Zudem seien die hohen Kosten pro Mahlzeit unter anderem durch den&nbsp;hohen Anlieferungsaufwand begr\u00fcndet. Da das <a title=\"Komplett-Rechtsschutz f\u00fcr Unternehmen\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/komplett-rechtsschutz-firma.html\" target=\"_blank\">eigenbetriebliche<\/a> Interesse des Arbeitgebers bei der Verpflegungsregelung im Mittelpunkt stehe, seien die Mahlzeiten nicht als Sachbezug und damit nicht als Teil des Arbeitslohns zu werten, so das Gericht.<\/p>\n<p>Das Urteil des FG Hamburg ist <a title=\"Darum ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/darum-advocard.html\" target=\"_blank\">rechtskr\u00e4ftig<\/a>, eine Revision wurde nicht zugelassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erhalten Mitarbeiter auf einer Offshore-Plattform vom Arbeitgeber&nbsp;kostenlose&nbsp;Verpflegung, so ist dies unter bestimmten Umst\u00e4nden kein&nbsp;geldwerter Vorteil und daher auch nicht steuerpflichtig. Das hat das Finanzgericht (FG) Hamburg entschieden (AZ 2 K 54\/15). Streit mit dem Arbeitgeber? 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