{"id":8066,"date":"2022-11-16T09:56:00","date_gmt":"2022-11-16T08:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/arbeitsschutzkleidung-und-dresscode-im-buero-diese-regeln-gelten\/"},"modified":"2022-11-30T14:54:19","modified_gmt":"2022-11-30T13:54:19","slug":"arbeitsschutzkleidung-und-dresscode-im-buero-diese-regeln-gelten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/arbeitsschutzkleidung-und-dresscode-im-buero-diese-regeln-gelten\/","title":{"rendered":"Arbeits\u00adklei\u00addung als Pflicht: Was darf der Arbeit\u00adge\u00adber vorschreiben?"},"content":{"rendered":"\n<p>In vielen Berufen ist das Tragen einer Uniform oder von Arbeitsschutzkleidung Pflicht. Aber wer ist f\u00fcr den Erwerb der Ausstattung zust\u00e4ndig, und wer muss die Kosten tragen? Und wie ist es bei anderer Arbeitskleidung \u2013 beispielsweise, wenn im B\u00fcro ein einheitlicher Dresscode vorgeschrieben ist? Hier erf\u00e4hrst du alles \u00fcber die arbeitsrechtlichen Regeln rund um die Berufskleidung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/arbeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"190\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/201019_Advocard_Teaser_Arbeit.jpg\" alt=\"Alle Informationen zur Arbeitsrechtsschutz von ADVOCARD\" class=\"wp-image-21290\" title=\"Alle Informationen zur Arbeitsrechtsschutz von ADVOCARD\"><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/berufsrechtsschutz\/\">Legt dein Chef die arbeitsrechtlichen Bestimmungen sehr zu seinen Gunsten aus? Ein Berufs-Rechtsschutz kann weiterhelfen. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das gilt f\u00fcr vor\u00adge\u00adschrie\u00adbe\u00adne Arbeitsschutzkleidung<\/h2>\n\n\n\n<p>Ob Helm, Atemschutz oder Schutzbrille: Geht es um den Schutz von Mitarbeitern am Arbeitsplatz, so l\u00e4sst sich aus <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/arbschg\/__3.html\">\u00a7 3 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG<\/a>) ableiten, dass der Arbeitgeber bei riskanten T\u00e4tigkeiten die erforderliche Schutzkleidung zur Verf\u00fcgung stellen muss. Tut der Arbeitgeber dies nicht, k\u00f6nnen sich Mitarbeiter je nach&nbsp;Einzelfall&nbsp;m\u00f6glicherweise sogar weigern, die T\u00e4tigkeit auszu\u00fcben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Arbeitgeber tr\u00e4gt zum einen die Verantwortung daf\u00fcr, dass<strong> jeder Arbeitnehmer eine eigene, f\u00fcr ihn angepasste&nbsp;Arbeitskleidung&nbsp;erh\u00e4lt \u2013<\/strong> auch Auszubildende. Zum anderen muss er auch die Kosten daf\u00fcr tragen. Dar\u00fcber hinaus muss gew\u00e4hrleistet sein, dass die Schutzkleidung intakt ist und wenn n\u00f6tig regelm\u00e4\u00dfig gereinigt wird; gegebenenfalls sind Teile auszutauschen, wie zum Beispiel die Filter von Atemschutzmasken. <strong>Auch f\u00fcr die dabei entstandenen Kosten muss der Arbeitgeber aufkommen<\/strong>, wenn die Schutzkleidung dadurch in den vorschriftsm\u00e4\u00dfigen Zustand versetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das best\u00e4tigte auch das <strong>Bundesarbeitsgericht<\/strong> (AZ 9 AZR 191\/15): Geklagt hatte ein Schlachthofmitarbeiter, dessen Arbeitgeber ihm f\u00fcr die Reinigung der wei\u00dfen Hygienekleidung monatlich rund zehn Euro vom Nettolohn abzog. Das Gericht gab der Klage statt, da die Reinigung der Kleidung gem\u00e4\u00df den Vorschriften der Berufsgenossenschaft im Interesse des Arbeitgebers stattfand. Demnach sei der<strong> Arbeitnehmer nicht dazu verpflichtet, die Kosten der Reinigung zu tragen,<\/strong> denn gem\u00e4\u00df \u00a7 670 B\u00fcrgerliches Gesetzbuch (BGB) tr\u00e4gt der Auftraggeber die Kosten f\u00fcr Aufwendungen, die den Umst\u00e4nden nach erforderlich sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wer\u00adbungs\u00adkos\u00adten f\u00fcr bran\u00adchen\u00adspe\u00adzi\u00adfi\u00adsche Berufs\u00adklei\u00addung geltend machen<\/h2>\n\n\n\n<p>Anders sieht es aus, wenn im Job keine <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/arbeit\/\">arbeitsrechtlichen Vorschriften<\/a> das Tragen bestimmter Schutzkleidung vorsehen, du aber in Eigeninitiative nicht darauf verzichten m\u00f6chtest: In diesem Fall musst du die Kosten selbst tragen. Wenn es <strong>keine gesetzliche Verpflichtung f\u00fcr eine Berufsbekleidung gibt, diese vom Arbeitgeber aber vorgeschrieben beziehungsweise erw\u00fcnscht ist<\/strong>, k\u00f6nnen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsame Regelungen treffen. Zahlt dir der Arbeitgeber einen <strong>steuerfreien Zuschuss<\/strong>, um davon Berufskleidung zu kaufen, kannst du die entsprechenden Kosten nicht von der Steuer absetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du die Arbeitskleidung hingegen aus eigener Tasche bezahlen musst, hast du die M\u00f6glichkeit, dies als <strong>Werbungskosten <\/strong>von der Steuer abzusetzen.Das geht in der Regel aber nur, sofern die <strong>Kleidung nicht f\u00fcr den privaten Gebrauch im Alltag geeignet <\/strong>ist. Dieses Kriterium hielt der Bundesfinanzhof (BF) 1991 in einem Grundsatzurteil fest (AZ IV R 13\/90). &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen F\u00e4llen akzeptiert das Finanzamt in der <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/internet-und-konsum\/steuererklaerung-fristverlaengerung-beantragen-so-klappt-es\/\">Steuererkl\u00e4rung<\/a> pauschal bis zu 110 Euro Werbungskosten f\u00fcr Kauf und Pflege von Arbeitskleidung auch ohne Belege. Mit Beleg kannst du Kleidungsst\u00fccke absetzen, die maximal 487,90 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) gekostet haben. Sind f\u00fcr ein Kleidungsst\u00fcck h\u00f6here Kosten angefallen, k\u00f6nnen diese als Teilbetrag \u00fcber mehrere Jahre abgeschrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn du die Arbeitskleidung selbst waschen musst<\/strong>, kannst du die Kosten daf\u00fcr ebenfalls im Rahmen der Steuererkl\u00e4rung geltend machen. Da die Berechnung der absetzbaren Betr\u00e4ge jedoch relativ kleinteilig und komplex ist, solltest du dich hierzu an eine Steuerberatung wenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche branchenspezifische Berufskleidung genau in die Kategorie \u201eprivate Nutzung ausgeschlossen\u201c f\u00e4llt und damit in Erwerb und Instandhaltung steuerlich absetzbar ist, und f\u00fcr welche du die Kosten selbst zu tragen hast, siehst du in dieser Tabelle.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Streitlotse_Arbeitskleidung_als_Pflicht_Tabelle_221118-1024x592.jpg\" alt class=\"wp-image-24295\" width=\"648\" height=\"374\" title=\"Arbeitskleidung als Pflicht: Was darf der Arbeitgeber vorschreiben?\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Streitlotse_Arbeitskleidung_als_Pflicht_Tabelle_221118-1024x592.jpg 1024w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Streitlotse_Arbeitskleidung_als_Pflicht_Tabelle_221118-300x173.jpg 300w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Streitlotse_Arbeitskleidung_als_Pflicht_Tabelle_221118-768x444.jpg 768w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Streitlotse_Arbeitskleidung_als_Pflicht_Tabelle_221118.jpg 1125w\" sizes=\"(max-width: 648px) 100vw, 648px\"><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Frage, ob die Berufsbekleidung von Trauerrednern steuerlich absetzbar ist, entschied der <strong>Bundesfinanzhof<\/strong> (BFH) im M\u00e4rz 2022. Hier machten selbst\u00e4ndige Trauerredner schwarze Anz\u00fcge, Blusen und Pullover als Betriebsausgaben in ihrer Steuererkl\u00e4rung geltend. Da diese vom Finanzamt und Finanzgericht steuerlich nicht ber\u00fccksichtigt wurden, klagten die Trauerredner. Im Urteil erkl\u00e4rte der BFH,<strong> die genannten Kleidungsst\u00fccke seien b\u00fcrgerliche Kleidung, die auch privat getragen werden k\u00f6nne.<\/strong> Daher sei kein Betriebsausgabenabzug zu gew\u00e4hren (AZ VIII R 33\/18).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Streitlotse-Arbeitskleidung-Xavier-Arnau-1024x472.jpg\" alt=\"Pilotin und Pilot auf ihrem Weg durch den Flufhafen.\" class=\"wp-image-24254\" title=\"Arbeitskleidung als Pflicht: Was darf der Arbeitgeber vorschreiben?\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Streitlotse-Arbeitskleidung-Xavier-Arnau-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Streitlotse-Arbeitskleidung-Xavier-Arnau-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Streitlotse-Arbeitskleidung-Xavier-Arnau-768x354.jpg 768w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Streitlotse-Arbeitskleidung-Xavier-Arnau.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><figcaption>\u00a9 iStock.com\/Xavier Arnau<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dresscode und Corporate Identity<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch ohne vorgeschriebene Arbeitsschutzkleidung kannst du als Arbeitnehmer in der freien Wahl deines Outfits eingeschr\u00e4nkt sein. <strong>Arbeitgeber d\u00fcrfen im Rahmen ihres Direktionsrechts vorgeben, welche Kleidung die Arbeitnehmer am Arbeitsplatz tragen sollen.<\/strong> Dazu muss ein <strong>berechtigtes Interesse <\/strong>seitens des Arbeitgebers vorliegen, beispielsweise wenn in Hinblick auf Kundenkontakt die Funktion der Angestellten gekennzeichnet werden oder die Corporate Identity nach au\u00dfen getragen werden soll. Ob dieses Interesse vorliegt oder ob bestimmte Vorgaben die Mitarbeiter zu sehr in ihren Rechten einschr\u00e4nken, ist oft ein <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/mediation\/\">Gegenstand von Diskussionen<\/a>. Wird eine Kleidungsvorschrift neu per Betriebsvereinbarung festgehalten, darf der Betriebsrat dabei mitreden.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders streng ist der Dresscode traditionell beispielsweise f\u00fcr Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen, deren Outfit oft bis ins Detail vorgegeben ist. Wenngleich einige Fluggesellschaften diese Vorgaben in den letzten Jahren gelockert haben, gibt es bei den meisten Airlines immer noch strenge Vorgaben in Bezug auf Haarfarbe, Frisur, Accessoires und Make-up.<\/p>\n\n\n\n<p>Lokf\u00fchrer sind ebenfalls vom Dresscode betroffen und damit nicht immer zufrieden. So trugen im Hochsommer 2013 einige schwedische Lokf\u00fchrer bei Temperaturen von rund 35 Grad Celsius aus Protest einen Rock statt ihrer \u00fcblichen Hose. Die Kleidervorschriften sahen n\u00e4mlich ausschlie\u00dflich lange Hosen vor \u2013 oder eben R\u00f6cke. Mit dieser Aktion konnten die Angestellten durchsetzen, dass kurze Hosen in den Dresscode aufgenommen wurden. In Deutschland verspricht zum Beispiel die Deutsche Bahn seit November 2022 <strong>mehr Diversit\u00e4t im Dresscode<\/strong>: Alle Mitarbeitenden k\u00f6nnen nun bei der Bestellung ihrer Uniform frei w\u00e4hlen, ob sie Artikel aus der M\u00e4nner- oder Frauenkollektion tragen m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n<div class=\"fazitbox\">\n<div class=\"fazitbox-titel\">INFO<\/div>\n<p><strong>Abmahnung oder K\u00fcndigung wegen nicht eingehaltenem Dresscode?<\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sollten die arbeitsrechtlichen Vorschriften und der im Arbeitsvertrag festgehaltene Dresscode befolgt werden: Ignoriert ein Arbeitnehmer die Vorschriften, muss er mit einer <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/abmahnung-fristen-und-gruende-im-arbeitsrecht\/\">Abmahnung<\/a> rechnen. Wird trotz Abmahnung weiterhin nicht die vorgeschriebene Kleidung getragen, ist eine K\u00fcndigung m\u00f6glich, da die arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt werden. Das best\u00e4tigte das Arbeitsgericht Cottbus (AZ 6 Ca 1554\/11). Voraussetzung ist immer, dass der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse daran hat, die Bekleidungsvorschrift anzuordnen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sind Tattoos und Piercings im Job erlaubt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben Bekleidungsvorschriften kommt es in der&nbsp;Arbeitswelt&nbsp;immer wieder auch zu Diskussionen oder gar Streit \u00fcber Tattoos oder K\u00f6rperschmuck von Mitarbeitern oder Bewerbern. In Hinblick auf Piercings gilt: <strong>Der Arbeitgeber darf verlangen, dass ein sichtbares Piercing w\u00e4hrend der Arbeitszeit abgelegt wird \u2013<\/strong> komplett verbieten darf er es allerdings nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders sieht es bei Tattoos aus: <strong>Im \u00f6ffentlichen Dienst gilt das Neutralit\u00e4tsgebot,<\/strong> mit dem besonders gro\u00dfe Tattoos oder Motive mit beispielsweise politischer Thematik nicht vereinbar sein k\u00f6nnen. Hier kann ein Tattoo also sogar einer Einstellung im Wege stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In konservativen Branchen wie im Bank- und Finanzwesen, bei Flugunternehmen oder in der gehobenen Hotellerie und Gastronomie sind <strong>sichtbare Tattoos ebenfalls nicht gern gesehen.<\/strong> Sie sollten mit Kleidung bedeckt werden k\u00f6nnen. Im Vorstellungsgespr\u00e4ch ist die Frage, ob der Bewerber ein Tattoo tr\u00e4gt, dass er nicht oder nicht vollst\u00e4ndig verdecken kann, zul\u00e4ssig \u2013 sie muss wahrheitsgem\u00e4\u00df beantwortet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In vielen Berufen ist das Tragen einer Uniform oder von Arbeitsschutzkleidung Pflicht. Aber wer ist f\u00fcr den Erwerb der Ausstattung zust\u00e4ndig, und wer muss die Kosten tragen? Und wie ist es bei anderer Arbeitskleidung \u2013 beispielsweise, wenn im B\u00fcro ein einheitlicher Dresscode vorgeschrieben ist? 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