{"id":5120,"date":"2015-01-28T11:02:01","date_gmt":"2015-01-28T11:02:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/internet-und-konsum\/gebuehren-fuer-fehlbuchung-bgh-staerkt-rechte-von-bankkunden\/"},"modified":"2016-07-11T17:25:42","modified_gmt":"2016-07-11T16:25:42","slug":"gebuehren-fuer-fehlbuchung-bgh-staerkt-rechte-von-bankkunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/internet-und-konsum\/gebuehren-fuer-fehlbuchung-bgh-staerkt-rechte-von-bankkunden\/","title":{"rendered":"Geb\u00fchren f\u00fcr Fehl\u00adbu\u00adchung: BGH st\u00e4rkt Rechte von Bankkunden"},"content":{"rendered":"<p>Eine Geb\u00fchrenerhebung f\u00fcr eine Fehlbuchung ist nicht <a title=\"Warum Rechtsschutz?\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/warum-rechtsschutz.html\" target=\"_blank\">rechtens<\/a>. Der Bundesgerichtshof (BGH) kippte in einem Urteil (AZ XI ZR 174\/13) die Geb\u00fchrenklausel einer Raiffeisenbank aus Bayern und <a title=\"Darum ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/darum-advocard.html\" target=\"_blank\">st\u00e4rkte<\/a> damit die Verbraucherrechte von Bankkunden. Die Klausel erlaubte Banken bislang eine Kostenerhebung f\u00fcr Buchungen, selbst wenn es sich dabei um fehlerhafte Ausf\u00fchrung eines Zahlungsauftrags handelte. Nach Meinung der Karlsruher Richter w\u00fcrde eine solche Klausel f\u00fcr die Kunden unangemessene Nachteile mit sich bringen&nbsp;\u2013 sie ist fortan unwirksam.<\/p>\n<p><a title=\"Advocard im Test\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/advocard-im-test.html\">Wir sind Ihr st\u00e4rkster Rechtsschutz. Den Beweis gibt's hier. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p>Die Grundsatzfrage im behandelten <a title=\"Fallbeispiele f\u00fcr den Rechtsschutz\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/fallbeispiele.html\" target=\"_blank\">Fall<\/a> drehte sich darum, ob Banken f\u00fcr Barzahlungen am Schalter \u00fcberhaupt Extrageb\u00fchren verlangen d\u00fcrfen, schreibt \u201eSPIEGEL ONLINE\u201c in einem Bericht zum Urteil. Der BGH-Senat \u00e4u\u00dferte sich in seiner Urteilsverk\u00fcndung allerdings nicht zu diesem Thema. Die angeklagte Bank erhob f\u00fcr jeden Buchungsposten in bar <a title=\"Geb\u00fchren f\u00fcr Kar\u00adten\u00adzah\u00adlung werden EU-weit gedeckelt\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/internet-und-konsum\/gebuehren-fuer-kartenzahlung-werden-eu-weit-gedeckelt\/\">Geb\u00fchren<\/a> von 35 Cent \u2013 nach Meinung der Schutzgemeinschaft f\u00fcr Bankkunden sei dies unangemessen. Es ist seit dem ge\u00e4nderten Zahlungsrecht 2009 unklar, ob Banken f\u00fcr Barzahlungen am Schalter pauschal Extrageb\u00fchren verlangen d\u00fcrfen oder nicht. Diese Unklarheit bleibt vorerst bestehen und so k\u00f6nnen Banken ihren Kunden weiterhin derartige Geb\u00fchren auferlegen. Nach dem neuen Urteil steht nur fest, dass derartige Extrageb\u00fchren f\u00fcr eine Fehlbuchung <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/warum-rechtsschutz.html\">nicht rechtm\u00e4\u00dfig<\/a>&nbsp;sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/kategorie\/internet-und-konsum\/verbraucherschutz\/\">Verbrauchersch\u00fctzer<\/a>&nbsp;empfehlen Verbrauchern bei der Suche nach einer neuen Bank, m\u00f6gliche Geb\u00fchren zu vergleichen. So k\u00f6nnen beispielsweise Geb\u00fchren f\u00fcr Kontof\u00fchrung und Zinsen sowie f\u00fcr Kredit- und Girokarten oder f\u00fcr das Geldabheben anfallen. Christian Urban von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen r\u00e4t im Gespr\u00e4ch mit der \"Mitteldeutschen Zeitung\": \"Kunden sollten bei der Wahl ihres Girokontos abw\u00e4gen, ob ihnen die gebotenen Leistungen das Geld wert sind und gegebenenfalls die Bank wechseln.\"<\/p>\n<p>Hier finden Sie mehr News und Ratgeber aus dem Bereich <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/kategorie\/internet-und-konsum\/verbraucherschutz\/\">Internet und Konsum<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Geb\u00fchrenerhebung f\u00fcr eine Fehlbuchung ist nicht rechtens. Der Bundesgerichtshof (BGH) kippte in einem Urteil (AZ XI ZR 174\/13) die Geb\u00fchrenklausel einer Raiffeisenbank aus Bayern und st\u00e4rkte damit die Verbraucherrechte von Bankkunden. Die Klausel erlaubte Banken bislang eine Kostenerhebung f\u00fcr Buchungen, selbst wenn es sich dabei um fehlerhafte Ausf\u00fchrung eines Zahlungsauftrags handelte. 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