{"id":22812,"date":"2025-12-03T16:44:06","date_gmt":"2025-12-03T15:44:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/?p=22812"},"modified":"2025-12-03T16:47:52","modified_gmt":"2025-12-03T15:47:52","slug":"muss-man-bei-kuendigung-das-weihnachtsgeld-zurueckzahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/muss-man-bei-kuendigung-das-weihnachtsgeld-zurueckzahlen\/","title":{"rendered":"Weih\u00adnachts\u00adgeld zur\u00fcck\u00adzah\u00adlen bei K\u00fcndigung: Das gilt f\u00fcr dich als Arbeitnehmer"},"content":{"rendered":"\n<p>Noch einen Monat warten und dann erst k\u00fcndigen, um noch das Weihnachtsgeld mitzunehmen? Ganz so einfach ist es nicht \u2012 je nachdem, was in deinem Arbeitsvertrag dazu steht. Ob der Bonus als Belohnung f\u00fcr deine geleistete Arbeit oder f\u00fcr die Betriebstreue ausgezahlt wird, kann Einfluss darauf haben, ob du das Geld zur\u00fcckzahlen musst. Wir erkl\u00e4ren, wann dir das Weihnachtsgeld trotz K\u00fcndigung zusteht.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/berufsrechtsschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dein Weihnachtsgeld wurde gestrichen und du f\u00fchlst dich ungerecht behandelt? Wir sichern dich f\u00fcr solche F\u00e4lle ab. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorab: Gibt es einen Anspruch auf Weihnachtsgeld?<\/h2>\n\n\n\n<p><a><\/a>Ein bisschen mehr Geld f\u00fcrs Weihnachtsshopping? Das kommt gerade recht. Doch nicht immer zahlen Arbeitgeber ein Weihnachtsgeld aus. Denn es gilt grunds\u00e4tzlich: Es <strong>gibt keinen generellen <\/strong><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/weihnachtsgeld-wann-es-gezahlt-wird-und-wer-es-bekommt\/\"><strong>Anspruch auf Weihnachtsgeld.<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings steht dir Weihnachtsgeld zu, wenn es<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>so<strong> in deinem <\/strong><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/entscheidende-regelungen-im-arbeitsvertrag\/\"><strong>Arbeits\u00adver\u00adtrag<\/strong><\/a><strong> steht <\/strong>oder<\/li>\n\n\n\n<li>in einem<strong> f\u00fcr dich geltenden Tarif\u00adver\u00adtrag<\/strong> fest\u00adge\u00adhal\u00adten ist&nbsp;oder<\/li>\n\n\n\n<li>drei Jahre in Folge aus\u00adge\u00adzahlt wurde und der Bonus somit als \u201e\u00fcblich\u201c gelten kann.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Im letzten Falle hat dir dein Arbeitgeber <strong>regelm\u00e4\u00dfig freiwillig eine Weihnachtsgratifikation<\/strong> ausgezahlt \u2013 dies gilt dann als sogenannte <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/betriebliche-uebung-welche-rechte-koennen-fuer-arbeitnehmer-entstehen\/\">\u201ebetriebliche \u00dcbung\u201c.<\/a><a><\/a> Dann muss dein Arbeitgeber dir auch k\u00fcnftig Weihnachtsgeld zahlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausnahme:<\/strong> In deinem Arbeitsvertrag ist eine Erkl\u00e4rung enthalten, dass die Auszahlung ohne die Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt (der sogenannte <strong>Freiwilligenvorbehalt<\/strong>). Das schlie\u00dft aus, dass hieraus eine betriebliche \u00dcbung entsteht und Mitarbeitende Anspr\u00fcche daraus ableiten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"fazitbox\">\n<div class=\"fazitbox-titel\">Info<\/div>\n<h2>Ist Weih\u00adnachts\u00adgeld eine Belohnung oder ein 13. Monatsgehalt?<\/h2>\n<p>\nWelchen Charakter die Auszahlung von Weihnachtsgeld hat, ist wichtig bei der Frage, ob du es eventuell zur\u00fcckzahlen musst. <strong>Weihnachtsgeld ist eine sogenannte Gratifikation,<\/strong> also eine Gef\u00e4lligkeit, da es dir aus einem bestimmten Anlass meist zus\u00e4tzlich zu deinem Gehalt gezahlt wird. \n<\/p>\n<p>\nHier wird allerdings <strong>unterschieden zwischen:<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n<\/p><ul>\n<li>einem zus\u00e4tz\u00adli\u00adchen Entgelt (Ent\u00adgelt\u00adcha\u00adrak\u00adter)<\/li>\n<li>einer Zahlung f\u00fcr Betriebs\u00adtreue (Beloh\u00adnungs\u00adcha\u00adrak\u00adter)<\/li>\n<li>Mischform zwischen Entgelt- und Beloh\u00adnungs\u00adcha\u00adrak\u00adter (Misch\u00adcha\u00adrak\u00adter)<\/li>\n<\/ul>\n\n<p>\nHat das Weihnachtsgeld zum Beispiel reinen Entgeltcharakter, wird es meist <strong>als 13. Monatsgehalt bezeichnet.<\/strong>\n<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anspruch auf Weih\u00adnachts\u00adgeld trotz K\u00fcndigung?<\/h2>\n\n\n\n<p>Dir wird ein Weihnachtsgeld ausgezahlt, super! Was aber, wenn du das Unternehmen gegen Ende des Jahres verl\u00e4sst? Etwa, weil du die <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/arbeitsvertrag-kuendigen-wichtiges-zu-fristen-und-kuendigungsschreiben\/\">K\u00fcndigung eingereicht<\/a> hast oder du dich mit deinem Arbeitgeber auf einen <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/im-aufhebungsvertrag-auf-abfindung-einigen-dies-sollten-sie-beachten\/\">Aufhebungsvertrag<\/a> geeinigt hast?<\/p>\n\n\n\n<p>Hier gilt: Bekommst du das Weihnachtsgeld <strong>als Gratifikation f\u00fcr deine geleistete Arbeit<\/strong>,<strong> steht dir in der Regel trotz K\u00fcndigung zumindest anteilig Weihnachtsgeld zu<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ausdr\u00fccklich ein 13. Monatsgehalt vereinbart ist, das zum Beispiel im November mit dem regul\u00e4ren Gehalt ausgezahlt wird, ist das eine Sonderzahlung mit Entgeltcharakter. Das hei\u00dft: Du erh\u00e4ltst Weihnachtsgeld <strong>auf die Monate gerechnet, in denen du noch gearbeitet hast <\/strong>und unabh\u00e4ngig davon, ob du bereits vor der Weihnachtszeit k\u00fcndigst.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"multicolumn-container\">\n<div class=\"multicolumn-col\">\n<h2>Bei\u00adspiel\u00adrech\u00adnung f\u00fcr antei\u00adli\u00adges Weihnachtsgeld<\/h2>\n<p>\nDu erh\u00e4ltst Weihnachtsgeld in H\u00f6he eines Monatsgehalts, hast aber zum 31. Oktober gek\u00fcndigt. Dann hast du noch anteiligen Anspruch, weil du im laufenden Kalenderjahr zehn Monate gearbeitet hast. \n<\/p>\n<p>\nDu teilst also dein monatliches Bruttogehalt durch zw\u00f6lf und multiplizierst es anschlie\u00dfend mit zehn:\n<\/p>\n<p>\n<strong>Bruttogehalt : 12 (Monate) x 10 (Monate) = Summe des anteiligen Weihnachtsgeldes<\/strong>\n<\/p>\n<p>\nDein Bruttogehalt betr\u00e4gt z. B. 3.000 Euro. Dann rechnest du:\n<\/p>\n<p>\n3.000 (Euro) : 12 (Monate) = 250 (Euro pro Monat) x 10 (Monate) = 2.500 Euro\n<\/p>\n<p>\nDu erh\u00e4ltst in diesem Fall also 2.500 Euro anteiliges Weihnachtsgeld.\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Nur wenn du bereits die volle Summe f\u00fcr das Jahr erhalten hast, kann es sein, dass du deinem Arbeitgeber einen Teil davon zur\u00fcckerstatten musst.<\/p>\n\n\n\n<p>Dasselbe gilt auch f\u00fcr ein Weihnachtsgeld, das eine <strong>Mischung aus Entgelt und Belohnung f\u00fcr Betriebstreue<\/strong> darstellt. Hier kommt es besonders auf die exakte Wortwahl in der vertraglichen Vereinbarung an. Lass dich im Zweifelsfall von einem <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/service\/anwaltssuche\/\">Fachanwalt f\u00fcr Arbeitsrecht<\/a> beraten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Streitlotse-Weihnachtsgeld-zurueckzahlen-EyeEm-Mobile-GmbH-1024x472.jpg\" alt=\"Mann und Frau lachen an Stand mit Lebkuchenherzen auf Weihnachtsmarkt\" class=\"wp-image-27029\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Streitlotse-Weihnachtsgeld-zurueckzahlen-EyeEm-Mobile-GmbH-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Streitlotse-Weihnachtsgeld-zurueckzahlen-EyeEm-Mobile-GmbH-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Streitlotse-Weihnachtsgeld-zurueckzahlen-EyeEm-Mobile-GmbH-768x354.jpg 768w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Streitlotse-Weihnachtsgeld-zurueckzahlen-EyeEm-Mobile-GmbH.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 iStock.com\/EyeEm Mobile GmbH<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wann muss Weih\u00adnachts\u00adgeld zur\u00fcck\u00adge\u00adzahlt werden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben dem 13. Monatsgehalt gibt es Einmalzahlungen zur Weihnachtszeit, die den Zweck haben, <strong>Angestellte an die Firma zu binden beziehungsweise die Betriebstreue zu belohnen.<\/strong> Das muss dann in der vertraglichen Regelung auch eindeutig so benannt sein.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/arbeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"190\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/201019_Advocard_Teaser_Arbeit.jpg\" alt=\"Alle Informationen zur Arbeitsrechtsschutz von ADVOCARD\" class=\"wp-image-21290\"><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Aber: Damit die Mitarbeiter nicht das Weihnachtsgeld einstreichen und dann direkt k\u00fcndigen, k\u00f6nnen Arbeitgeber f\u00fcr solche F\u00e4lle eine <strong>R\u00fcckzahlungsklausel <\/strong>einsetzen. Das hei\u00dft f\u00fcr die Zeit nach der Auszahlung eines Weihnachtsgeldes: <strong>Verlassen Besch\u00e4ftigte das Unternehmen vor Ablauf einer bestimmten Frist,<\/strong> dann m\u00fcssen sie das Weihnachtsgeld ganz oder teilweise zur\u00fcckzahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <strong>Bundesarbeitsgericht (BAG)<\/strong> hat hierzu mit seiner Rechtsprechung einige Grundregeln aufgestellt, damit <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/arbeit\/\">Arbeitgeber nicht unangemessen benachteiligt werden<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Weih\u00adnachts\u00adgeld in H\u00f6he von <strong>bis zu 100 Euro darf grund\u00ads\u00e4tz\u00adlich nicht zur\u00fcck\u00adge\u00adfor\u00addert<\/strong> werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein\u00admal\u00adzah\u00adlun\u00adgen, die weniger als ein Monats\u00adge\u00adhalt betragen, darf der Arbeit\u00adge\u00adber ansonsten <strong>nur zur\u00fcck\u00adfor\u00addern, wenn der Arbeit\u00adneh\u00admer das Unter\u00adneh\u00admen vor dem 31. M\u00e4rz des Fol\u00adge\u00adjah\u00adres verl\u00e4sst<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Bindung \u00fcber das erste Quartal des Fol\u00adge\u00adjah\u00adres hinaus ist nur dann zul\u00e4ssig, wenn das<strong> Weih\u00adnachts\u00adgeld mehr als ein Monats\u00adge\u00adhalt<\/strong> betr\u00e4gt (BAG 5 AZR 754\/77).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Erh\u00e4ltst du also Weihnachtsgeld f\u00fcr deine Betriebstreue, das dein regul\u00e4res Monatsgehalt \u00fcbersteigt, d\u00fcrfte dein Arbeitgeber die Frist auch auf den 30. April des Folgejahres festsetzen. K\u00fcndigst du dann z. B. zum 30. April, musst du das Weihnachtsgeld aus dem Vorjahr zur\u00fcckzahlen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"fazitbox\">\n<div class=\"fazitbox-titel\">Info<\/div>\n<h2>Weih\u00adnachts\u00adgeld zur\u00fcck\u00adzah\u00adlen: Das gilt bei TV\u00f6D und&nbsp;TV-L<\/h2>\n<p>\nDu wirst nach einem Tarifvertrag f\u00fcr den \u00d6ffentlichen Dienst entlohnt und erh\u00e4ltst ein 13. Monatsgehalt? Dann sieht dein Tarifvertrag vermutlich eine andere Regelung vor als in einem individuellen Arbeitsvertrag. \n<\/p>\n<p>\nDas BAG hat dazu entschieden, dass <strong>tarifvertragliche Sonderzahlungen mit Mischcharakter<\/strong> \u2013 also das Weihnachtsgeld als 13. Monatsgehalt f\u00fcr erbrachte Arbeitsleistung \u2013 <strong>vom Bestand des Arbeitsverh\u00e4ltnisses abh\u00e4ngig<\/strong> gemacht werden kann (BAG 10 AZR 718\/11). \n<\/p>\n<p>\nDas hei\u00dft: Die Auszahlung w\u00e4re daran gekn\u00fcpft, ob das Arbeitsverh\u00e4ltnis an einem bestimmten Stichtag noch besteht, z. B. dem 1. Dezember. Hast du vor dem Stichtag gek\u00fcndigt, gehst du leer aus. Hast du deinen Vertrag zum 31. Dezember gek\u00fcndigt, w\u00fcrdest du in diesem Beispiel das Weihnachtsgeld noch erhalten.\n<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weih\u00adnachts\u00adgeld zur\u00fcck\u00adzah\u00adlen: brutto oder&nbsp;netto?<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Weihnachtsgeld z\u00e4hlt zu den <strong>\u201esonstigen Bez\u00fcgen\u201c<\/strong>. Das sind alle Betr\u00e4ge, die du f\u00fcr deine Arbeit bekommst, aber nicht zum normalen Gehalt geh\u00f6ren. Zu solchen Einmalzahlungen geh\u00f6ren auch <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/gibt-es-einen-anspruch-auf-urlaubsgeld\/\">Urlaubsgeld<\/a> oder ein Bonus f\u00fcr die Hochzeit. Sie sind alle voll steuerpflichtig. Die Lohnsteuer wird dir aber automatisch vom Gehalt abgezogen. Das hei\u00dft, das Weihnachtsgeld, das du von deinem Arbeitgeber \u00fcberwiesen bekommst, ist in der Regel bereits der <strong>Nettobetrag<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Falle einer R\u00fcckzahlungsverpflichtung bedeutet das: <strong>Du musst den Betrag zur\u00fcck\u00fcberweisen, den du erhalten hast<\/strong>, wenn du das Weihnachtsgeld voll zur\u00fcckzahlen musst \u2013 beziehungsweise einen Teil davon, wenn du nur anteilig zur R\u00fcckzahlung verpflichtet bist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du dir nach wie vor unsicher bist, welche Regelung in deinem speziellen Fall greift, kannst du dich <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/service\/\">als Kunde von ADVOCARD jederzeit rechtlich beraten lassen.<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"multicolumn-container\">\n<div class=\"multicolumn-col\">\n<h2>FAQ<\/h2>\n<p>\n<\/p><ul>\n<li><b>Kann Weih\u00adnachts\u00adgeld zur\u00fcck\u00adge\u00adfor\u00addert werden?<\/b><\/li>\n<\/ul>\n\n<p>\nJa, unter Umst\u00e4nden kann der Arbeitgeber Weihnachtsgeld zur\u00fcckfordern. Etwa wenn es sich um eine Sonderzahlung f\u00fcr Betriebstreue handelt, die an den Bestand des Arbeitsverh\u00e4ltnisses gekn\u00fcpft ist. Ist am festgesetzten Stichtag der Vertrag schon gek\u00fcndigt, muss bereits ausgezahltes Weihnachtsgeld zur\u00fcckgezahlt werden. \n<\/p>\n<p>\n<\/p><ul>\n<li><b>Wann kann ich k\u00fcndigen, ohne das Weih\u00adnachts\u00adgeld zur\u00fcckzuzahlen?<\/b><\/li>\n<\/ul>\n\n<p>\nEs kommt drauf an, ob das Weihnachtsgeld Bestandteil eines Tarifvertrags oder eines individuellen Arbeitsvertrags ist und ob es als Belohnung f\u00fcr Betriebstreue oder als 13. Monatsentgelt ausgezahlt wird. Bei einer Belohnung f\u00fcr Betriebstreue etwa kann der Arbeitgeber einen Stichtag festlegen, z. B. den 31.3. des Folgejahres. K\u00fcndigst du vorher, m\u00fcsstest du ein bereits ausgezahltes Weihnachtsgeld zur\u00fcckzahlen. Bei Tarifvertr\u00e4gen f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst k\u00f6nnte ebenfalls so ein Stichtag festgesetzt werden.\n<\/p>\n<p>\n<\/p><ul>\n<li><b>Bis wann muss man Weih\u00adnachts\u00adgeld zur\u00fcckzahlen?<\/b><\/li>\n<\/ul>\n\n<p>\nWann ein bereits ausbezahltes Arbeitsgeld zur\u00fcckgezahlt werden muss, h\u00e4ngt von den Bestimmungen deines Arbeits- bzw. Tarifvertrags ab.\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch einen Monat warten und dann erst k\u00fcndigen, um noch das Weihnachtsgeld mitzunehmen? Ganz so einfach ist es nicht \u2012 je nachdem, was in deinem Arbeitsvertrag dazu steht. Ob der Bonus als Belohnung f\u00fcr deine geleistete Arbeit oder f\u00fcr die Betriebstreue ausgezahlt wird, kann Einfluss darauf haben, ob du das Geld zur\u00fcckzahlen musst. Wir erkl\u00e4ren, [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[3,14],"tags":[837,139,165,410,835,709,154,836,551,485],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22812"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22812"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22812\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27046,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22812\/revisions\/27046"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22812"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22812"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22812"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}