{"id":17829,"date":"2024-10-01T16:51:59","date_gmt":"2024-10-01T14:51:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/arbeitsvertrag\/mutterschaftsgeld-beantragen-wann-wo-und-wie\/"},"modified":"2024-10-01T16:52:00","modified_gmt":"2024-10-01T14:52:00","slug":"mutterschaftsgeld-beantragen-wann-wo-und-wie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/arbeitsvertrag\/mutterschaftsgeld-beantragen-wann-wo-und-wie\/","title":{"rendered":"Mut\u00adter\u00adschafts\u00adgeld bean\u00adtra\u00adgen: Was du wissen musst"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Freude ist gro\u00df: Bald ist der Nachwuchs da! Doch rund um die Geburt eines Babys sind einige Formalit\u00e4ten zu erledigen. Die meisten Schwangeren k\u00f6nnen zum Beispiel Mutterschaftsgeld beantragen. Es ersetzt das wegfallende Gehalt, wenn eine Frau in den gesetzlichen Mutterschutz geht. Was du zur Beantragung, zur Berechnung und zu den Voraussetzungen f\u00fcr das Mutterschaftsgeld wissen solltest, haben wir f\u00fcr dich zusammengefasst.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/berufsrechtsschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sicherheit am Arbeitsplatz: Wir sind in jeder Lebenslage f\u00fcr dich da. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mut\u00adter\u00adschafts\u00adgeld: Was ist&nbsp;das?<\/h2>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/familie-und-vorsorge\/mutterschaftsgeld-und-elterngeld-das-sollten-sie-wissen\/\">Mutterschaftsgeld<\/a> dient als <strong>Einkommensersatz w\u00e4hrend der <\/strong><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/mutterschutz-wie-lange-duerfen-schwangere-arbeiten\/\"><strong>Mutterschutzfristen<\/strong><\/a><strong>.<\/strong> Es wird gezahlt, damit du in den Wochen vor und nach der Geburt finanziell abgesichert bist und nicht arbeiten musst.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie lange erh\u00e4ltst du also Mutterschaftsgeld? Der gesetzliche <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/arbeitsvertrag\/mutterschutz-nach-der-geburt-so-lange-dauert-er\/\">Mutterschutz<\/a> beginnt in der Regel sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit soll das Mutterschaftsgeld deinen Verdienstausfall ausgleichen und dir erm\u00f6glichen, dich <strong>voll und ganz auf dich und dein Baby zu konzentrieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig zu wissen: Mutterschaftsgeld ist <strong>nicht dasselbe wie <\/strong><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/elterngeld-berechnen-wie-hoch-faellt-es-aus\/\"><strong>Elterngeld<\/strong><\/a><strong>. <\/strong>Der Anspruch auf Elterngeld beginnt erst nach dem Ende der Mutterschutzfrist. Sowohl Elterngeld als auch Mutterschaftsgeld musst du \u00fcbrigens in der Steuererkl\u00e4rung angeben \u2013 sie werden aber nicht versteuert.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"fazitbox\">\n<div class=\"fazitbox-titel\">Info<\/div>\n<h2>Mut\u00adter\u00adschafts\u00adgeld, Mut\u00adter\u00adschafts\u00adlohn oder Mut\u00adter\u00adschutz\u00adlohn? Das sind die Unterschiede<\/h2>\n<p>\nMutterschaftsgeld erh\u00e4ltst du nach \u00a7 19 Mutterschutzgesetz (MuSchG) w\u00e4hrend der gesetzlichen Schutzfristen. <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/arbeitsvertrag\/mutterschutzlohn-bei-beschaeftigungsverbot-anspruch-und-hoehe\/\">Mutterschutzlohn<\/a> hingegen steht dir nach \u00a7 18 MuSchG zu, wenn du bereits <b>w\u00e4hrend der Schwangerschaft <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/beschaeftigungsverbot-in-der-schwangerschaft-was-beachten\/\">nicht arbeiten kannst<\/a><\/b> und der Arbeitgeber deinen Lohn weiterzahlen muss.\n<\/p>\n<p> \nMutterschaftslohn gibt es jedoch nicht \u2013 dabei handelt es sich um eine umgangssprachliche, oft f\u00e4lschlicherweise verwendete Bezeichnung f\u00fcr das Mutterschaftsgeld.\n<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wer bekommt Mutterschaftsgeld?<\/h2>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen alle schwangeren Frauen Mutterschaftsgeld beantragen, die in einem Arbeitsverh\u00e4ltnis stehen oder kurz vor der Geburt arbeitslos sind und Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Nur <strong>Frauen, die&nbsp;gar&nbsp;nicht berufst\u00e4tig&nbsp;sind, erhalten&nbsp;kein Mutterschaftsgeld,<\/strong> da es sich hierbei um einen Lohnausgleich handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei gelten je nach Besch\u00e4ftigungsform und Versicherungsart unterschiedliche Regelungen, die im Folgenden genauer beschrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mut\u00adter\u00adschafts\u00adgeld bean\u00adtra\u00adgen: Das gilt f\u00fcr Angestellte<\/h2>\n\n\n\n<p>Bist du festangestellt und gesetzlich krankenversichert, stellt dir dein Arzt oder deine Hebamme eine <strong>Bescheinigung \u00fcber den errechneten Geburtstermin<\/strong> aus. Eine Kopie gibt es f\u00fcr den Arbeitgeber, eine f\u00fcr die Krankenkasse.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Bescheinigung f\u00fcr die Krankenkasse <strong>f\u00fcllst du noch Angaben wie Arbeitgeber und Bankverbindung aus. <\/strong>Danach reichst du sie bei der Krankenkasse ein. Diese \u00fcbernimmt den Kontakt mit deinem Arbeitgeber und k\u00fcmmert sich um die restlichen Formalit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Du musst das Mutterschaftsgeld also nicht beim Arbeitgeber beantragen, sondern bei der Krankenkasse. Deinen Arbeitgeber informierst du lediglich \u00fcber den errechneten Geburtstermin.<\/p>\n\n\n\n<p>Du erh\u00e4ltst das Mutterschaftsgeld ab Beginn des Mutterschutzes. Nach der Geburt musst du die <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/familie-und-vorsorge\/geburtsurkunde-beantragen-kind-anmelden-beim-standesamt\/\"><strong>Geburtsurkunde<\/strong><\/a><strong> zusammen mit der Erkl\u00e4rung der Krankenkasse erneut einreichen,<\/strong> um das Mutterschaftsgeld f\u00fcr die Zeit nach der Geburt zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser letzte Schritt ist notwendig, weil der tats\u00e4chliche Geburtstermin oft vom errechneten abweicht. Du hast aber <strong>immer f\u00fcr mindestens acht Wochen nach der Geburt<\/strong> <strong>Anspruch auf Mutterschaftsgeld.<\/strong> Bei Fr\u00fchgeburten oder Mehrlingsgeburten verl\u00e4ngert sich der Zeitraum auf zw\u00f6lf Wochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sich der Mutterschutz auf deinen Urlaubsanspruch auswirkt, erf\u00e4hrst du <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/arbeitszeit\/urlaubsanspruch\/urlaubsanspruch-und-mutterschutz-deine-rechte-als-arbeitnehmerin\/\">in diesem Ratgeber.<\/a><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StefaNikolic-1024x472.jpg\" alt class=\"wp-image-25478\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StefaNikolic-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StefaNikolic-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StefaNikolic-768x354.jpg 768w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StefaNikolic.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 iStock.com\/StefaNikolic<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Berechnung des Mutterschaftsgelds erfolgt <strong>auf Basis deines durchschnittlichen Nettoeinkommens<\/strong> der letzten drei Monate vor Beginn der Mutterschutzfrist. Es betr\u00e4gt f\u00fcr gesetzlich Krankenversicherte:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>maximal <strong>13 Euro pro Kalendertag<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Zus\u00e4tzlich leistet der Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld,<\/strong> der in \u00a7 20 MuSchG geregelt ist und sich aus der Differenz zwischen den 13 Euro und dem t\u00e4glichen Nettogehalt ergibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Verdient eine Arbeitnehmerin beispielsweise 2.400 Euro netto im Monat, hat sie ein t\u00e4gliches Nettoeinkommen von rund 80 Euro. Davon zahlt die Krankenkasse 13 Euro als Mutterschaftsgeld, der Arbeitgeber erg\u00e4nzt den Rest, also 67 Euro pro Tag.<\/p>\n\n\n\n<p>Du kannst die H\u00f6he deines Mutterschaftsgelds also anhand deines letzten Einkommens leicht selbst berechnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"fazitbox\">\n<div class=\"fazitbox-titel\">Info<\/div>\n<h2>Antrag auf Mut\u00adter\u00adschafts\u00adgeld in der&nbsp;PKV&nbsp;<\/h2>\n<p>\nPrivat krankenversicherte, festangestellte Frauen erhalten keine fortlaufenden Zahlungen, sondern eine <b>einmalige Leistung in H\u00f6he von bis zu 210 Euro<\/b>, die vom Bundesamt f\u00fcr Soziale Sicherung (BAS) ausgezahlt wird. Dort reichst du die \u00e4rztliche Bescheinigung ein. Auch hier kann ein Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss bestehen, den du separat beantragen musst. \n<\/p>\n<p>\nDen Antrag auf Mutterschaftsgeld kannst du direkt auf den <a href=\"https:\/\/www.bundesamtsozialesicherung.de\/de\/mutterschaftsgeld\/antrag-stellen\/\">Seiten des Bundesamts f\u00fcr Soziale Sicherung<\/a> stellen. Neben der \u00e4rztlichen Bescheinigung \u00fcber den Entbindungstermin sowie einer Bescheinigung \u00fcber deine Besch\u00e4ftigung ben\u00f6tigst du folgende Informationen:\n<\/p>\n<p>\n<\/p><ul>\n<li>Kran\u00adken\u00adver\u00adsi\u00adche\u00adrungs\u00adda\u00adten<\/li>\n<li>Angaben zu deinem aktuellen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis<\/li>\n<li>Steu\u00ader\u00adiden\u00adti\u00adfi\u00adka\u00adti\u00adons\u00adnum\u00admer<\/li>\n<li>Kon\u00adto\u00adver\u00adbin\u00addung<\/li>\n<\/ul>\n\n<p>\n<b>\u00dcbrigens:<\/b> Beamtinnen, die ja in der Regel auch privat versichert sind, erhalten kein Mutterschaftsgeld. Stattdessen bekommen sie f\u00fcr die Zeit des Mutterschutzes weiter ihre normalen Dienstbez\u00fcge.\n<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6nnen Selbst\u00adst\u00e4n\u00addi\u00adge Mut\u00adter\u00adschafts\u00adgeld beantragen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Du bist&nbsp;selbstst\u00e4ndig und privat krankenversichert? In diesem Fall hast du nur dann Anspruch auf Mutterschaftsgeld, wenn du zus\u00e4tzlich eine&nbsp;Krankentagegeldversicherung&nbsp;bei deiner Krankenkasse hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese zahlt auch f\u00fcr die&nbsp;Mutterschutzzeit&nbsp;\u2013 das <strong>Mutterschaftsgeld wird dann wie Krankentagegeld betrachtet.<\/strong> Beantragen musst du die Zahlung bei der privaten Krankenkasse. Die genaue Leistungsh\u00f6he h\u00e4ngt von den individuellen Versicherungsbedingungen ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstst\u00e4ndige Frauen, die freiwillig gesetzlich versichert sind, haben hingegen <strong>Anspruch auf Mutterschaftsgeld, wenn sie einen Anspruch auf Krankengeld haben.<\/strong> Ist das der Fall, dann erh\u00e4ltst du dieses Geld auch f\u00fcr die Zeit des Mutterschutzes.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier ist die Krankenkasse der Ansprechpartner. F\u00fcr den Antrag sind die gleichen Unterlagen wie bei Angestellten n\u00f6tig, also eine \u00e4rztliche Bescheinigung und Angaben zum Geburtstermin.<\/p>\n\n\n\n<p>In allen anderen F\u00e4llen k\u00f6nnen&nbsp;Selbstst\u00e4ndige kein Mutterschaftsgeld beantragen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StockPlanets-1024x472.jpg\" alt class=\"wp-image-25479\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StockPlanets-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StockPlanets-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StockPlanets-768x354.jpg 768w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Streitlotse-Mutterschaftsgeld-beantragen-StockPlanets.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 iStock.com\/StockPlanets<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mut\u00adter\u00adschafts\u00adgeld bean\u00adtra\u00adgen: Auch gering\u00adf\u00fc\u00adgig Besch\u00e4f\u00adtig\u00adte haben Anspruch<\/h2>\n\n\n\n<p>Geringf\u00fcgig besch\u00e4ftigte Frauen mit einem 538-Euro-Job, die in einer gesetzlichen Krankenkasse&nbsp;familienversichert&nbsp;sind, m\u00fcssen sich f\u00fcr den Antrag auf Mutterschaftsgeld an das&nbsp;Bundesversicherungsamt&nbsp;wenden. Wie privat krankenversicherte Arbeitnehmerinnen haben diese Minijobberinnen Anspruch auf das <strong>einmalig gezahlte Mutterschaftsgeld in H\u00f6he von bis zu 210 Euro.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den&nbsp;Zuschuss vom Arbeitgeber&nbsp;gibt es, wenn der <strong>tats\u00e4chliche&nbsp;Verdienst \u00fcber 390 Euro&nbsp;netto im Monat<\/strong> liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte, die direkt gesetzlich krankenversichert sind, erhalten das <strong>Mutterschaftsgeld von ihrer Krankenkasse, sofern sie Anspruch auf Krankengeld haben.<\/strong> In diesen F\u00e4llen k\u00f6nnen sie auch den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld beantragen, falls sie \u00fcber die Krankenkasse nicht den vollen Betrag ihres Nettogehalts erhalten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Arbeits\u00adlos und schwanger: So erh\u00e4ltst du Mutterschaftsgeld<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/arbeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"190\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/201019_Advocard_Teaser_Arbeit.jpg\" alt=\"Alle Informationen zur Arbeitsrechtsschutz von ADVOCARD\" class=\"wp-image-21290\"><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Arbeitsuchende Frauen, die w\u00e4hrend ihrer <a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/kuendigungsschutz-in-der-schwangerschaft-die-rechtslage\/\">Schwangerschaft<\/a> Arbeitslosengeld I beziehen, haben ebenfalls Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Den Antrag m\u00fcssen sie bei der Krankenkasse stellen, bei der sie w\u00e4hrend des Bezugs von Arbeitslosengeld I versichert sind. Das <strong>Mutterschaftsgeld ersetzt dann das Arbeitslosengeld I<\/strong> und&nbsp;orientiert&nbsp;sich auch an dessen H\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr B\u00fcrgergeldempf\u00e4ngerinnen ist die Situation \u00e4hnlich wie fr\u00fcher bei Hartz IV: In der Regel erhalten sie <strong>kein Mutterschaftsgeld<\/strong>. Eine Ausnahme gibt es, wenn sie nebenbei eine Besch\u00e4ftigung aus\u00fcben, da dann das Mutterschaftsgeld in Abh\u00e4ngigkeit vom Gehalt berechnet wird. Dieses Mutterschaftsgeld muss im Rahmen der Berechnung des B\u00fcrgergeldes ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In manchen F\u00e4llen betrachtete das Jobcenter das Mutterschaftsgeld als regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen, das sowohl vor als auch nach der Geburt zu ber\u00fccksichtigen sei. Allerdings hat das Landessozialgericht Sachsen in einem Urteil festgelegt, <strong>dass das Mutterschaftsgeld als einmalige Einnahme gilt<\/strong> und somit nicht in mehreren Monaten zu einer K\u00fcrzung des B\u00fcrgergeldes f\u00fchren darf (AZ L 4 AS 179\/20).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Freude ist gro\u00df: Bald ist der Nachwuchs da! Doch rund um die Geburt eines Babys sind einige Formalit\u00e4ten zu erledigen. Die meisten Schwangeren k\u00f6nnen zum Beispiel Mutterschaftsgeld beantragen. Es ersetzt das wegfallende Gehalt, wenn eine Frau in den gesetzlichen Mutterschutz geht. 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