{"id":16044,"date":"2018-02-05T15:20:01","date_gmt":"2018-02-05T14:20:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/internet-und-konsum\/verbraucherrecht\/fernabsatzvertrag-was-verbraucher-wissen-sollten\/"},"modified":"2018-02-08T13:02:37","modified_gmt":"2018-02-08T12:02:37","slug":"fernabsatzvertrag-was-verbraucher-wissen-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/internet-und-konsum\/verbraucherrecht\/fernabsatzvertrag-was-verbraucher-wissen-sollten\/","title":{"rendered":"Fern\u00adab\u00adsatz\u00adver\u00adtrag: Was Ver\u00adbrau\u00adcher wissen sollten"},"content":{"rendered":"<p>Ein Fernabsatzvertrag liegt dann vor, wenn der Vertrag \u00fcber Fernkommunikationsmittel zustande kommt. Also handelt es sich zum Beispiel beim Online-Shopping oder auch bei Katalogbestellungen um ein Fernabsatzgesch\u00e4ft. <a title=\"Privat-Rechtsschutz\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/privatrechtsschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verbraucher<\/a> haben bei solchen Vertr\u00e4gen besondere Rechte.<\/p>\n<p><a title=\"Rundum abgesichert mit dem 360\u00b0-Rechtsschutz\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/360-grad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mit uns sind Sie immer auf der sicheren Seite. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<h2>Besondere Rege\u00adlun\u00adgen f\u00fcr&nbsp;Fernabsatzgesch\u00e4fte<\/h2>\n<p>Wenn ein Kaufvertrag nicht im Laden geschlossen wird, ist es f\u00fcr den Kunden oft schwierig, die Ware angemessen zu pr\u00fcfen. Das gilt zum einen f\u00fcr sogenannte \"au\u00dferhalb von Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen geschlossenen Vertr\u00e4ge\" (\u00a7 312b B\u00fcrgerliches Gesetzbuch (BGB)) \u2013 zum Beispiel <a title=\"Haust\u00fcrgesch\u00e4fte: Widerruf und R\u00fccktrittsrecht\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/internet-und-konsum\/haustuergeschaefte-widerruf-und-ruecktrittsrecht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Haust\u00fcrgesch\u00e4fte<\/a> und K\u00e4ufe auf <a title=\"Kaffeefahrten: Gewinnzusage und Widerruf \u2013 Ihre Rechte\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/internet-und-konsum\/kaffeefahrten-gewinnzusage-und-widerruf-ihre-rechte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaffeefahrten<\/a>.&nbsp; Aber auch Fernabsatzvertr\u00e4ge bringen f\u00fcr Verbraucher Schwierigkeiten mit sich. Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass die Ware anders ausf\u00e4llt als gedacht.<\/p>\n<p>Fernabsatzvertr\u00e4ge liegen dann vor, wenn beim Abschluss nur Fernkommunikationsmittel zum Einsatz kommen, also Briefe, Kataloge, Anrufe, E-Mails, Rundfunk, SMS und Telemedien (\u00a7 312c BGB). Au\u00dferdem muss der Anbieter ein Vertriebs- und Dienstleistungssystem besitzen, das f\u00fcr den Fernabsatz organisiert ist. Das bedeutet konkret: Gelegentliche telefonische Bestellungen in einem Ladengesch\u00e4ft gelten nicht als Fernabsatzvertr\u00e4ge. Klassisches Beispiel ist dagegen der <a title=\"Gewerberechtsschutz\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/gewerbe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Versandhandel<\/a> \u2013 online oder per Katalog.<\/p>\n<h2>Wider\u00adrufs\u00adrecht und Informationspflichten<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/privatrechtsschutz\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9264 size-full\" title=\"Privat-Rechtsschutz von ADVOCARD\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Internet_Konsum_A.png\" alt width=\"313\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Internet_Konsum_A.png 313w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Internet_Konsum_A-300x190.png 300w\" sizes=\"(max-width: 313px) 100vw, 313px\"><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr Verbraucher&nbsp;gilt bei einem Fernabsatzgesch\u00e4ft eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Sie k\u00f6nnen sich also noch zwei Wochen lang gegen die Bestellung entscheiden. Bei Dienstleistungen beginnt die Frist mit dem Vertragsschluss, bei Warenlieferungen dann, wenn die Ware zugestellt wurde. Allerdings gelten gewisse Ausnahmen f\u00fcr verderbliche Produkte oder f\u00fcr Gegenst\u00e4nde, die speziell f\u00fcr den Kunden angefertigt wurden. Die Ausnahmen finden sich in \u00a7 312g BGB.<\/p>\n<p>Bei Fernabsatzvertr\u00e4gen haben die Anbieter au\u00dferdem bestimmte Informationspflichten zu erf\u00fcllen. Zum Beispiel m\u00fcssen <a title=\"Private Rechtsschutzversicherung\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/privat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kunden<\/a> die Kontaktdaten des Unternehmens erhalten und sich \u00fcber die Eigenschaften der Waren und Dienstleistungen informieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Auch Vertrag mit dem Anwalt kann Fern\u00adab\u00adsatz\u00adver\u00adtrag&nbsp;sein<\/h2>\n<p>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass auch ein Anwaltsvertrag als Fernabsatzvertrag gelten kann. Die Richter folgten nicht der Auffassung, dass es in erster Linie um pers\u00f6nliche Dienstleistungen gehe und deshalb kein Fernabsatzgesch\u00e4ft vorliege. Vielmehr w\u00fcrden mittlerweile auch Anw\u00e4lte moderne Formen des Vertriebs nutzen, allen voran das Internet. Deshalb m\u00fcsste auch f\u00fcr solche Vertr\u00e4ge das Fernabsatzrecht gelten, zum Beispiel auch in Bezug auf den Widerruf des Vertrags (AZ&nbsp;IX ZR 204\/16).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Fernabsatzvertrag liegt dann vor, wenn der Vertrag \u00fcber Fernkommunikationsmittel zustande kommt. Also handelt es sich zum Beispiel beim Online-Shopping oder auch bei Katalogbestellungen um ein Fernabsatzgesch\u00e4ft. Verbraucher haben bei solchen Vertr\u00e4gen besondere Rechte. 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