{"id":13695,"date":"2017-04-27T16:08:02","date_gmt":"2017-04-27T15:08:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/verkehr-und-mobilitaet\/cannabis-am-steuer-kommt-es-zum-fuehrerscheinentzug\/"},"modified":"2017-04-27T16:36:55","modified_gmt":"2017-04-27T15:36:55","slug":"cannabis-am-steuer-kommt-es-zum-fuehrerscheinentzug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/verkehr-und-mobilitaet\/cannabis-am-steuer-kommt-es-zum-fuehrerscheinentzug\/","title":{"rendered":"Cannabis am Steuer: Nach erst\u00adma\u00adli\u00adgem Vergehen kein F\u00fchrerscheinentzug?"},"content":{"rendered":"<p>Drogen und <a title=\"Verkehrs\u00adrechtsschutz\u00adversicherung bei ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/verkehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Autofahren <\/a>\u2013 das ist grunds\u00e4tzlich eine denkbar schlechte und aus gutem Grund verbotene Kombination, die zum F\u00fchrerscheinentzug f\u00fchren kann. Cannabis am Steuer ist jedoch nach Ansicht des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes nach erstmaligem Vergehen noch nicht zwingend ein Anlass daf\u00fcr, den F\u00fchrerschein wegzunehmen.<\/p>\n<p><a title=\"Verkehrsrechtsschutz von ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/verkehrsrechtsschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Droht Ihnen der F\u00fchrerscheinentzug? Hier finden Sie kompetente Hilfe. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<h2>Cannabis am Steuer recht\u00adfer\u00adtigt nicht zwingend einen F\u00fchrerscheinentzug<\/h2>\n<p>Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) entschied in einem aktuellen Urteil (AZ 11 BV 17.33), dass Cannabis am Steuer f\u00fcr sich genommen noch nicht zwingend Grund daf\u00fcr ist, dem Fahrer die Fahrerlaubnis zu entziehen. Die Richter gaben einem jungen Mann Recht, der vom Landratsamt Starnberg erstmalig beschuldigt&nbsp;wurde, dass er unter Cannabis-Einfluss Auto gefahren war. Die Folge war unter anderem ein F\u00fchrerscheinentzug f\u00fcr einen Monat. Der Betroffene ging dagegen vor, scheiterte zun\u00e4chst vor dem Verwaltungsgericht M\u00fcnchen und bekam schlie\u00dflich in dem <a title=\"ADVOCARD-Rechtsschutz\u00adversicherung: sinnvoll und hilfreich!\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berufungsverfahren <\/a>vom BayVGH Recht.<\/p>\n<p>Dieser hob die Verf\u00fcgung des Landratsamtes auf und betonte, dass eine pauschale Beurteilung und der damit einhergehende <a title=\"Fahrverbot und F\u00fchrerscheinentzug: Die Rechtslage\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/verkehr-und-mobilitaet\/fahrverbot-und-fuehrerscheinentzug-die-rechtslage\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">F\u00fchrerscheinentzug<\/a> in diesem Fall nicht rechtm\u00e4\u00dfig seien. Es h\u00e4tte vielmehr eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden m\u00fcssen, denn: Es komme darauf an, ob aus dem Verhalten des Betreffenden der Schluss gezogen werden k\u00f6nne, dass er zuk\u00fcnftig Drogen und Autofahren weiterhin nicht trennen w\u00fcrde. Um dieses festzustellen, bed\u00fcrfe es eines entsprechenden Gutachtens, so die Richter. Der junge Mann erhielt seine Fahrerlaubnis zun\u00e4chst zur\u00fcck.<\/p>\n<h2>Was sind die Strafen f\u00fcr Drogen am Steuer?<\/h2>\n<p>Aus dem Beschluss wird deutlich, dass sich die Autofahrt unter Cannabis-Einfluss nicht von einer Fahrt unter Alkohol-Einfluss unterscheidet. Wer betrunken Auto f\u00e4hrt, muss sich ebenfalls einer MPU unterziehen, um seine Eignung f\u00fcr den Stra\u00dfenverkehr beurteilen zu lassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/verkehrsrechtsschutz\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9267 size-full\" title=\"Verkehrs-Rechtsschutz von ADVOCARD\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Vererben_Vorsorgen_A.png\" alt=\"Rechtsschutz\" width=\"313\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Vererben_Vorsorgen_A.png 313w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Vererben_Vorsorgen_A-300x190.png 300w\" sizes=\"(max-width: 313px) 100vw, 313px\"><\/a><\/p>\n<p>In Deutschland ist die H\u00f6he der Strafe f\u00fcr <a title=\"Drogen am Steuer: Blutprobe bei Verdacht rechtens\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/verkehr-und-mobilitaet\/drogen-am-steuer-blutprobe-bei-verdacht-rechtens\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Drogen am Steuer<\/a> gem\u00e4\u00df Bu\u00dfgeldkatalog gestaffelt. Ein erstmaliger Versto\u00df gegen das Drogengesetz f\u00fchrt in der Regel zu einem Bu\u00dfgeld von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem einmonatigen Fahrverbot. Dass der F\u00fchrerschein allerdings nicht pauschal nach einmaliger Fahrt unter Drogeneinfluss eingezogen werden muss, zeigt der oben beschriebene Fall. Ein zweiter oder dritter Versto\u00df gegen das deutsche Bet\u00e4ubungsmittelgesetz im Verkehr f\u00fchrt meist zu deutlich empfindlicheren Geldbu\u00dfen, n\u00e4mlich 1.000 Euro f\u00fcr das zweite Mal und 1.500 Euro f\u00fcr das dritte Mal sowie zu zwei Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot.<\/p>\n<p>Wichtig: Das Fahren unter Drogeneinfluss ist in Deutschland strengstens verboten und kann zu einem <a title=\"360-Grad-Schutz von ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/360-grad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Strafverfahren<\/a> f\u00fchren, da das Bet\u00e4ubungsmittelgesetz (BzMG) hierzulande Drogenverst\u00f6\u00dfe ahndet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drogen und Autofahren \u2013 das ist grunds\u00e4tzlich eine denkbar schlechte und aus gutem Grund verbotene Kombination, die zum F\u00fchrerscheinentzug f\u00fchren kann. 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Hier finden Sie kompetente Hilfe. &gt;&gt; Cannabis am [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[71,5],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13695"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13695"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13695\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13700,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13695\/revisions\/13700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}