{"id":13654,"date":"2017-04-21T15:02:01","date_gmt":"2017-04-21T14:02:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/konkurrenzklausel-vereinbaren-das-wettbewerbsverbot-im-job\/"},"modified":"2017-04-21T15:18:02","modified_gmt":"2017-04-21T14:18:02","slug":"konkurrenzklausel-vereinbaren-das-wettbewerbsverbot-im-job","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/konkurrenzklausel-vereinbaren-das-wettbewerbsverbot-im-job\/","title":{"rendered":"Kon\u00adkur\u00adrenz\u00adklau\u00adsel ver\u00adein\u00adba\u00adren: Das Wett\u00adbe\u00adwerbs\u00adver\u00adbot im&nbsp;Job"},"content":{"rendered":"<p>In Branchen&nbsp;mit starkem Wettbewerb spielt die Konkurrenzklausel eine wichtige Rolle. Sie soll Besch\u00e4ftigte davon abhalten, im Zuge eines Jobwechsels zu einem gesch\u00e4ftlichen Rivalen ihres bisherigen <a title=\"Arbeitgeber-Rechtsschutz von ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/arbeitgeber-rechtsschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Br\u00f6tchengebers<\/a> zu gehen \u2013 mitsamt ihres Fachwissens und Kontakten. Das Wettbewerbsverbot ist allerdings an bestimmte Vorgaben gebunden.<\/p>\n<p><a title=\"Arbeitsrechtsschutz bei ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/arbeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Probleme mit dem Arbeit\u00adgeber? Ein Arbeits\u00adrechts\u00adschutz sichert Sie in vielen Belangen ab. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<h2>Wett\u00adbe\u00adwerbs\u00adver\u00adbot aus\u00addr\u00fcck\u00adlich vereinbaren<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt ein Wettbewerbsverbot w\u00e4hrend der T\u00e4tigkeit&nbsp;eines Mitarbeiters in einem Unternehmen. Er darf dann keine Arbeit f\u00fcr einen anderen <a title=\"Der Gewerbe\u00adrechtsschutz\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/gewerbe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arbeitgeber<\/a> im selben Marktbereich leisten. Soll das Wettbewerbsverbot \u00fcber das Ende eines Jobs hinaus laufen, muss es in Form einer Konkurrenzklausel ausdr\u00fccklich und gesondert formuliert werden. Ansonsten ist es nach Vertragsende nicht mehr in Kraft.<\/p>\n<p>Es bedarf nach \u00a7 126 B\u00fcrgerliches Gesetzbuch (BGB) einer gemeinsamen, schriftlichen und unterzeichneten Vereinbarung \u2013 eine elektronische Fassung gen\u00fcgt nicht \u2013 von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die ein Wettbewerbsverbot von maximal zwei Jahren vorsieht.<\/p>\n<h2>Karenz\u00adent\u00adsch\u00e4\u00addi\u00adgung ist Pflicht<\/h2>\n<p>Dar\u00fcber hinaus muss der Arbeitgeber dem Besch\u00e4ftigten laut \u00a7 74 Handelsgesetzbuch (HGB) eine&nbsp;Karenzentsch\u00e4digung im Rahmen des Wettbewerbsverbots zahlen. Deren gesetzlicher Mindestsatz bemisst sich nach der H\u00e4lfte der in den drei vorausgegangen Jahren durchschnittlich bezogenen vertragsgem\u00e4\u00dfen Leistungen.<\/p>\n<h2><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/berufsrechtsschutz\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9263 size-full\" title=\"Berufs-Rechtsschutz von ADVOCARD\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Arbeit_Karriere_A.png\" alt=\"Bei Arbeitsrechtsfragen sind wir Ihr Partner!\" width=\"313\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Arbeit_Karriere_A.png 313w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Arbeit_Karriere_A-300x190.png 300w\" sizes=\"(max-width: 313px) 100vw, 313px\"><\/a>Kon\u00adkur\u00adrenz\u00adklau\u00adsel: Arbeit\u00adge\u00adber scheitert vor Gericht<\/h2>\n<p>Das Wettbewerbsverbot wird nicht wirksam, wenn ein aktueller Mitarbeiter lediglich seinen Profilstatus auf der Karriereplattform Xing auf \"Freiberufler\" \u00e4ndert. Diesen Entschluss fasste das&nbsp;Landesarbeitsgericht K\u00f6ln (AZ&nbsp;12 Sa 745\/16). Vorausgegangen war die Klage eines Mannes gegen seine fristlose K\u00fcndigung. Er&nbsp;hatte in einer Steuerkanzlei gearbeitet und mit dieser einen Aufhebungsvertrag \u00fcber die Beendigung seines Arbeitsverh\u00e4ltnisses mit mehrmonatiger Auslauffrist vereinbart. Kurz vor dem abgesprochenen Austritt aus dem Unternehmen \u00e4nderte&nbsp;er sein privates Xing-Profil und bezeichnete sich dort als Freiberufler. Das sah sein Noch-Arbeitgeber als Versto\u00df gegen das Wettbewerbsverbot an und sprach die fristlose <a title=\"Beson\u00adderer K\u00fcndi\u00adgungs\u00adschutz: Diese Arbeit\u00adneh\u00admer\u00adgruppen sch\u00fctzt er\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/arbeit-und-karriere\/besonderer-kuendigungsschutz-diese-arbeitnehmergruppen-schuetzt-er\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00fcndigung<\/a> aus.<\/p>\n<p>Er begr\u00fcndete sie damit, dass sein Mitarbeiter eine freiberufliche T\u00e4tigkeit in Konkurrenz zur Steuerkanzlei beworben habe. Das sei eine unzul\u00e4ssige Konkurrenzt\u00e4tigkeit. Diesem Argument folgte das&nbsp;Landesarbeitsgericht K\u00f6ln nicht. Die <a title=\"ADVOCARD Prozess\u00adkosten\u00adrechner\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/prozesskostenrechner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Richter<\/a> erachteten das ge\u00e4nderte Xing-Profil lediglich als Vorbereitung f\u00fcr eine sp\u00e4tere Konkurrenzt\u00e4tigkeit nach Ende des Arbeitsverh\u00e4ltnisses. Und das sei zul\u00e4ssig. Anders w\u00e4re der Fall gewesen, wenn &nbsp;der Mitarbeiter aktiv nach au\u00dfen f\u00fcr eine k\u00fcnftige Konkurrenzt\u00e4tigkeit geworben h\u00e4tte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Branchen&nbsp;mit starkem Wettbewerb spielt die Konkurrenzklausel eine wichtige Rolle. Sie soll Besch\u00e4ftigte davon abhalten, im Zuge eines Jobwechsels zu einem gesch\u00e4ftlichen Rivalen ihres bisherigen Br\u00f6tchengebers zu gehen \u2013 mitsamt ihres Fachwissens und Kontakten. Das Wettbewerbsverbot ist allerdings an bestimmte Vorgaben gebunden. Probleme mit dem Arbeit\u00adgeber? 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