{"id":13002,"date":"2017-01-24T10:20:01","date_gmt":"2017-01-24T09:20:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/familie-und-vorsorge\/vaterschaft-anerkennen-wichtig-fuer-unverheiratete-eltern\/"},"modified":"2017-01-24T17:55:43","modified_gmt":"2017-01-24T16:55:43","slug":"vaterschaft-anerkennen-wichtig-fuer-unverheiratete-eltern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/familie-und-vorsorge\/vaterschaft-anerkennen-wichtig-fuer-unverheiratete-eltern\/","title":{"rendered":"Vater\u00adschaft aner\u00adken\u00adnen: Wichtig f\u00fcr unver\u00adhei\u00adra\u00adte\u00adte Eltern"},"content":{"rendered":"<p>Wenn die Eltern nicht verheiratet sind, muss der Vater eines Kindes die Vaterschaft anerkennen. Andernfalls liegt das Sorgerecht oft allein bei der Mutter. Durch eine gemeinsame Sorgeerkl\u00e4rung k\u00f6nnen die jungen Eltern <a title=\"Warum Rechtsschutz?\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/\" target=\"_blank\">sicherstellen<\/a>, dass sie zusammen die elterliche Sorge f\u00fcr ihr Kind aus\u00fcben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a title=\"Rundum abgesichert mit dem 360\u00b0-Rechtsschutz\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/360-grad\/\" target=\"_blank\">Mit uns ist die ganze Familie bestens abgesichert. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<h2>Vater\u00adschaft aner\u00adken\u00adnen: Sor\u00adge\u00adrecht auch ohne Trauschein<\/h2>\n<p>Wenn die Eltern eines Kindes verheiratet sind, gilt der Ehemann rechtlich automatisch als Vater des <a title=\"Mitversicherte Personen\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/rechtsschutz-lexikon\/m\/mitversicherte-personen\/\" target=\"_blank\">Kindes<\/a>. Bei einem unverheirateten Paar muss der Vater dagegen die Vaterschaft anerkennen, wenn er das <a title=\"Gemeinsames Sorgerecht: Erteilung und Entschei\u00addungen\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/familie-und-vorsorge\/gemeinsames-sorgerecht-erteilung-und-entscheidungen\/\" target=\"_blank\">Sorgerecht<\/a> gemeinsam mit der Mutter aus\u00fcben m\u00f6chte. Die rechtliche Grundlage findet sich in \u00a7 1594 und \u00a7 1595 B\u00fcrgerliches Gesetzbuch (BGB). Demnach kann der Vater bereits vor der Geburt des Kindes die Vaterschaft anerkennen, dazu&nbsp;ist die Zustimmung der Mutter n\u00f6tig. &nbsp;Die Anerkennung muss gem\u00e4\u00df \u00a7 1597 BGB \u00f6ffentlich beurkundet werden, zum Beispiel beim Jugendamt oder von einem Notar.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/advocard-im-test\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9267 size-full alignright\" title=\"Sie sind sich bei Streitfragen unsicher? Fragen Sie den Testsieger!\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Vererben_Vorsorgen_A.png\" alt=\"Rechtsschutz\" width=\"313\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Vererben_Vorsorgen_A.png 313w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Vererben_Vorsorgen_A-300x190.png 300w\" sizes=\"(max-width: 313px) 100vw, 313px\"><\/a>Allerdings ist eine Anerkennung nicht m\u00f6glich, solange&nbsp;ein anderer Mann offiziell als Vater gilt. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Mutter mit ihrem Ex-Partner <a title=\"Trennungsjahr vor der Scheidung: So l\u00e4uft es ab\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/familie-und-vorsorge\/trennungsjahr-vor-der-scheidung-so-laeuft-es-ab\/\" target=\"_blank\">in Scheidung lebt<\/a> und ein Kind von dem neuen Partner bekommt. Da sie noch verheiratet ist, gilt der Noch-Ehemann zun\u00e4chst als Vater des Kindes. Mit seiner Zustimmung kann der tats\u00e4chliche Vater aber trotzdem die Vaterschaft anerkennen. Stimmt er nicht zu, muss seine Vaterschaft angefochten werden.<\/p>\n<h2>Gemein\u00adsa\u00adme Sor\u00adge\u00ader\u00adkl\u00e4\u00adrung der Eltern<\/h2>\n<p>Wenn die Vaterschaft anerkannt ist, k\u00f6nnen die unverheirateten <a title=\"Privat-Rechtsschutz\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/privatrechtsschutz\/\" target=\"_blank\">Eltern<\/a> eine gemeinsame Sorgeerkl\u00e4rung abgeben. Damit stellen sie sicher, dass sie gemeinsam das Sorgerecht f\u00fcr ihr Kind erhalten. \u00a7 1626a BGB schafft hierf\u00fcr den rechtlichen Rahmen. Die Sorgeerkl\u00e4rung kann ebenfalls bereits vor der Geburt erfolgen und die Eltern m\u00fcssen daf\u00fcr gemeinsam pers\u00f6nlich erscheinen. Auch hier ist eine \u00f6ffentliche Beurkundung beim Jugendamt oder einem Notar erforderlich. \u00dcbrigens k\u00f6nnen Eltern auch dann eine Sorgeerkl\u00e4rung abgeben, wenn sie nicht zusammen in einer Partnerschaft leben.<\/p>\n<p><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c  no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 320px; left: 20px;\">Merken<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn die Eltern nicht verheiratet sind, muss der Vater eines Kindes die Vaterschaft anerkennen. Andernfalls liegt das Sorgerecht oft allein bei der Mutter. Durch eine gemeinsame Sorgeerkl\u00e4rung k\u00f6nnen die jungen Eltern sicherstellen, dass sie zusammen die elterliche Sorge f\u00fcr ihr Kind aus\u00fcben k\u00f6nnen. 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