{"id":12548,"date":"2016-05-01T08:59:09","date_gmt":"2016-05-01T07:59:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/?p=12548"},"modified":"2026-01-22T17:37:44","modified_gmt":"2026-01-22T16:37:44","slug":"alltagsaerger-die-besten-tipps-der-expertin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/streitkultur\/alltagsaerger-die-besten-tipps-der-expertin\/","title":{"rendered":"All\u00adtags\u00e4r\u00adger: Die besten Tipps der Expertin"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dr. Eva Wlodarek im Interview: So stoppen Sie den Alltags\u00e4rger<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Deutschen sind <a title=\"Das nervt! Die Alltags\u00e4rgernisse der Deutschen\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/alltagsaerger\/das-nervt-die-alltagsaergernisse-der-deutschen\/\">im Alltag genervt<\/a>, 65 Prozent sogar bis zu drei Mal die Woche. Doch warum \u00e4rgert sich der Einzelne so schnell? Und wie kann man verhindern, dass daraus ein \u00fcbler Streit mit weitreichenden Folgen wird? Expertin Dr. Eva Wlodarek, Diplom-Psychologin, Autorin und Referentin beantwortet die wichtigsten Fragen zum Alltags\u00e4rger und gibt <a title=\"ADVOCARD-Rechtsschutz\u00adversicherung: sinnvoll und hilfreich!\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tipps f\u00fcr mehr Gelassenheit<\/a> im Alltag.<\/p>\n\n\n\n<p><a title=\"Mediation bei ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/info\/mediation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Streit ist festgefahren und Sie finden keine L\u00f6sung? Mediation zeigt Ihnen neue Ans\u00e4tze. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Streitlotse: <\/strong>Unsere Studie zum Alltags\u00e4rger zeigt: Beim Thema Wartezeit und Unfreundlichkeit ist der Alltags\u00e4rger anscheinend vorprogrammiert. Was \u00e4rgert uns daran so sehr?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Eva Wlodarek:<\/strong> Wartezeiten nerven uns, weil wir durch die Medien gewohnt sind, dass alles schnell geht. Schlie\u00dflich empfangen wir Nachrichten und Bestellungen jederzeit \u201eper Express\u201c. So entsteht das Gef\u00fchl, darauf ein Anrecht zu haben. Unfreundlichkeit dagegen ist eine pers\u00f6nliche Kr\u00e4nkung. Wir \u00e4rgern uns, weil man uns respektlos behandelt.<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Streitlotse: <\/strong>Wir regen uns anscheinend im Alltag viel \u00f6fter \u00fcber andere <a title=\"Verkehrs-Rechtsschutz von ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/verkehrsrechtsschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verkehrsteilnehmer<\/a>, Sachbearbeiter und Servicepersonal auf, als \u00fcber den Partner und die Kollegen. Warum \u00e4rgern wir uns \u00fcber vermeintlich Fremde h\u00e4ufiger als \u00fcber Freunde und Familie?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Eva Wlodarek:<\/strong> Menschen, die uns nahestehen, haben einen Sympathie-Bonus. Wir gehen davon aus, dass sie es gut mit uns meinen. Deshalb interpretieren wir bei ihnen ein Verhalten, das uns eigentlich \u00e4rgern m\u00fcsste, als Versehen oder Missverst\u00e4ndnis. \u00dcberhaupt sind wir gelassener, wenn wir jemanden m\u00f6gen. Dem netten <a title=\"Wohnungs-Rechtsschutz von ADVOCARD\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/wohnungsrechtsschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nachbarn<\/a> verzeihen wir die laute Party eher als dem, der uns nie gr\u00fc\u00dft. Fremden und Personen, die wir nicht sch\u00e4tzen, unterstellen wir unbewusst eine negative Absicht oder Ignoranz und sind deshalb weniger tolerant.<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Streitlotse: <\/strong>Vom nervigen Rumsitzen beim Arzt \u00fcber die endlos lange Parkplatzsuche bis hin zur Unordnung des Partners: Jeder Tag er\u00f6ffnet anscheinend Millionen M\u00f6glichkeiten, sich zu \u00e4rgern. K\u00f6nnen wir uns vor Alltags\u00e4rger sch\u00fctzen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Eva Wlodarek:<\/strong> Dass uns \u00e4rgerliche Situationen und Begegnungen passieren, l\u00e4sst sich kaum \u00e4ndern, schlie\u00dflich leben wir nicht auf einer einsamen Insel. Einfluss haben wir aber auf unsere innere Einstellung. Schon der antike Philosoph Epiktet wusste zu Recht: Nicht wie die Dinge sind, ist entscheidend, sondern wie wir sie sehen. Wir m\u00fcssen deshalb bei uns selbst ansetzen und Gelassenheit trainieren.<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.advocard.de\/360-grad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"313\" height=\"198\" src=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Vererben_Vorsorgen_A.png\" alt=\"Rechtsschutz\" class=\"wp-image-9267\" title=\"Bei \u00c4rger im Alltag hilft ADVOCARD 360\u00b0-Privat.\" srcset=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Vererben_Vorsorgen_A.png 313w, https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Vererben_Vorsorgen_A-300x190.png 300w\" sizes=\"(max-width: 313px) 100vw, 313px\"><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Streitlotse: <\/strong>Was macht der Alltags\u00e4rger mit uns?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Eva Wlodarek:<\/strong> Anhaltender \u00c4rger schadet K\u00f6rper und Seele. Er kann zu Kopf-, R\u00fccken- oder Magenschmerzen f\u00fchren, ebenso wie zu erh\u00f6htem Blutdruck, Herzbeschwerden und Schlafst\u00f6rungen. Psychisch verursacht er Bitterkeit und Resignation bis hin zur depressiven Verstimmung. Zu viel \u00c4rger macht au\u00dferdem offen f\u00fcr Streit. Denn wer sich aufregt, will seinem \u00c4rger Luft machen. Dabei fallen dann oft spontan <a title=\"In nur 10 Schritten zur Wei\u00dfglut: So provozieren Sie in jedem Streit\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/deutschlands-grosser-streitatlas\/in-nur-10-schritten-zur-weissglut-so-provozieren-sie-in-jedem-streit\/\">Worte, die die Situation eskalieren lassen<\/a> und die man sp\u00e4ter vielleicht bereut. Von daher ist es wichtig, bewusst Gegenstrategien anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Streitlotse<\/strong>: Tief durchatmen nennen 57 Prozent als Strategie, um wieder runter zu kommen. Wie lauten Ihre pers\u00f6nlichen Tipps?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Eva Wlodarek:<\/strong> Tief durchatmen hilft sehr gut bei spontanem \u00c4rger. Bei tiefergehendem und anhaltendem \u00c4rger sind <a title=\"Konfliktmanagement \u2013 Wie aus Streit eine L\u00f6sung wird\" href=\"https:\/\/www.advocard.de\/streitlotse\/deutschlands-grosser-streitatlas\/konfliktmanagement-wie-aus-streit-eine-loesung-wird\/\">gr\u00fcndlichere Strategien<\/a> gefragt: Beruhigende Selbstgespr\u00e4che f\u00fchren (\u201eIn einem Jahr spielt das keine Rolle mehr\u201c). Sich bei Vertrauten aussprechen. Sich immer wieder ablenken, wenn die qu\u00e4lenden Gedanken kommen, z.B. mit einem spannenden Krimi. Viel Bewegung, am besten Sport, um den Stress auch k\u00f6rperlich abzubauen. Last but not least ist es auch sinnvoll, rational L\u00f6sungen zu finden, wie man das \u00c4rgernis abstellen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Eva Wlodarek im Interview: So stoppen Sie den Alltags\u00e4rger Die Deutschen sind im Alltag genervt, 65 Prozent sogar bis zu drei Mal die Woche. Doch warum \u00e4rgert sich der Einzelne so schnell? Und wie kann man verhindern, dass daraus ein \u00fcbler Streit mit weitreichenden Folgen wird? 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